Das große Knabbern

Ich muss zugeben, ich bin ein großer Serien-Junkie. Sex and the City, Gilmore Girls, Gossip Girl, How I Met Your Mother, Game of Thrones und seit kurzem auch House of Cards haben einen fixen Platz in meinem Süchtler-Herz. Was braucht das Süchtler-Herz noch für das Couchpotato-Dasein? Unmengen an Chips. Da man aber manchmal das Bedürfnis hat auf die Linie zu achten, hab ich mir da mal was ausgedacht. Gemüse-Chips! Natürlich hab ich es mir nicht als erste ausgedacht, aber ich habe ein gutes Rezept dafür entwickelt. Man braucht:

  • Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Rote Rüben, Pastinaken,…you name it)
  • Gemüseschäler
  • Öl
  • Gewürze

IMG_4565 Zuerst mal der langweiligste und gefährlichste Teil: das Schälen. Ich hab mir schon so viele unzählige Male bei dem Versuch die dünnsten und schönsten Scheiben zu bekommen ein Stück von meinem Finger weggeschnitten (so hat es sich jedenfalls angefühlt). Also Vorsicht! IMG_4568 Nach der Schälerei alles schön auf Backpapier auflegen, mit Öl besprenkeln und je nach Lust und Laune würzen. Ich habe ganz klassisch Olivenöl und Meeressalz verwendet. IMG_4569Anschließend kommt alles bei 180°C Umluft für ungefähr 40 Minuten in den Ofen. Wobei man öfter nachschauen sollte, denn je nach Dicke sind manche Scheiben schon nach 10 Minuten schwarzbraun und manche erst viel später schön knackig. Karotten werden übrigens ziemlich süßlich, da könnte ich mir als Ausgleich ganz gut etwas Chilli-Pulver oder Zitronensaft vorstellen.

Leider habe ich im Eifer des Gefechts vergessen ein Foto von den fertigen Gemüsechips zu machen, aber sie haben auch nicht besonders appetitlich ausgeschaut. Eignet sich gut für einen Germany’s Next Topmodel Abend mit den Freundinnen oder wenn wiedermal diese eine Freundin vorbei kommt, die immer auf Diät ist 😉

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah


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Omelette-Muffins

Leider habe ich kein großes Talent zum Backen. Das starre Befolgen von Rezepten auf das Gramm genau hat mich nie wirklich gereizt und die meisten Ausflüge in die Kunst des Backens sind verbrannt oder waren einfach nicht essbar. Jetzt habe ich aber das Pech eine Muffin-Form zuhause zu haben und ich muss sagen, das Ding tut mir echt Leid. Durch Zufall habe ich aber letztens über die Google-Bilder-Suche nach „Brunch Ideen“ sogenannte „Egg Muffins“ gefunden. Omelette in Muffin-Form! Perfekt für mich und super einfach.

Man braucht:

  • Paprika
  • Schafskäse
  • rund 6 große Eier
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin

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Zuerst habe ich die Form mit Öl eingepinselt und dann Paprika und Schafskäse klein geschnitten und in den Mulden verteilt, so dass sie zu rund Dreiviertel voll waren.

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Anschließend habe ich die Eier mit den Gewürzen verquirlt und die Mulden mit der Mischung aufgefüllt. Man muss bei der Befüllung bedenken, dass man die Form noch von der Arbeitsfläche in den Ofen tragen muss (hab ich natürlich nicht und so musste ich einige Male mit der Küchenrolle nachwischen…).

IMG_4606Bei 180°C Umluft wird das alles dann für ungefähr 30 Minuten (oder bis alles fest ist) gebacken. Nach einigen Minuten Auskühlzeit kann man die „Muffins“ dann mit einem Esslöffel aus der Form heben.
Unsere Brunch-Gäste waren ganz verblüfft und so wurde aus einem einfachen Omelett ein „High Class“-Brunch 😉

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah


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Grillsaison: Mediterraner Salat

Wenn die Vögel zwitschern, die Dachterrasse mit wärmenden Sonnenstrahlen erfüllt ist und man ohne Jacke und Schal draußen sitzen kann, dann ist es definitiv Zeit den Grill anzuschmeißen.
Eigentlich habe ich im Internet nach Rezepten zu Bärlauch-Salaten gesucht, aber nachdem es beim Hofer dann frischen Blattspinat sowie Melanzani aus Spanien gab, konnte ich die Zutaten nicht anders kombinieren und musste an gebratene Melanzani auf einem leichten Blattsalat denken.

Man braucht:

  • Blattspinat
  • Kopfsalat
  • Cherrytomaten
  • Mozzarella
  • Melanzani
  • Dressing: Olivenöl, Zitronensaft, Balsamico, Salz, Pfeffer, Basilikum

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Zuerst den Salat in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden und mit der gleichen Menge an Blattspinat vermischen.IMG_4572

Anschließend die Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren und auch den Mozzarella in mundgerecht Stücke schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum verfeinern. Für das Dressing habe ich in diesem Fall Olivenöl, Zitronensaft und Balsamico Essig in einem separaten Glas gemischt, da wir nicht den ganzen Salat aufessen wollten und somit nur unsere jeweiligen Portionen mariniert haben.

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Der arbeitsintensivste Part (von insgesamt 15 Minuten) war das Zubereiten der Melanzani. Diese habe ich längs in ungefähr fingerdünne Scheiben geschnitten und mit einer Mischung aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und zerstoßenem Rosmarin mehrmals bepinselt.

IMG_4590Die bepinselten Melanzani-Scheiben habe ich dann in einem sogenannten Gemüsegriller auf dem Grill für ungefähr 8-10 Minuten gegrillt bis sie schön gebräunt waren.

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Am Tisch habe ich dann zuerst den Salat mariniert und die gegrillten Melanzani noch lauwarm geschnitten und darauf drapiert. War ein herrlich leichter Salat, der übrigens zufällig LowCarb ist und trotzdem wunderbar satt macht. Perfekt für einen lauen Frühlingsabend!

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah


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Ofenkartoffel à la Sarah

Langer Tag im Büro, es ist schon kurz vor Feierabend und ich schau noch kurz auf Facebook, um ein bisschen Restmotivation für die letzte halbe Stunde rauszuschlagen. Der erste Eintrag war von der Zeitschrift miss – ein Rezept für Ofenkartoffeln und hat mich sabbernd ans Abendessen denken lassen!

Kartoffeln (bzw. Erdäpfel *hüstel*) hat ja wohl jeder zuhause und mit Ofenkartoffeln verbindet man die unbeschwerte Kindheit. In meinem Fall zumindest. Aber wie das so ist mit Rezepten, kann ich sie nicht einfach 1:1 nachkochen, sondern muss noch was einfügen, „mein Ding machen“…

IMG_4533Zuerst habe ich die Erdäpfel an einigen Stellen mit der Gabel eingestochen, weil ich mir einbilde, dass sie dann schneller fertig sein sollten, und mit Butter bestrichen (die in meiner Vorstellung dann schmilzt und sich verteilt und alles schön buttrig macht) und natürlich gesalzt und gepfeffert. Anschließend habe ich sie in Alufolie eingepackt und für 1 Stunde bei 200°C Umluft im Ofen gebacken, was genau perfekt war.

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In der Zwischenzeit habe ich aus Joghurt, Schnittlauch, Dille und Basilikum eine Sauce gemacht und einen kleinen Salat mit Eisbergsalat, einem gelben Paprika und einer halben Stange Porree. Im Dressing war ein Teelöffel Dijon-Senf, ein Teelöffel Apfelkren (kleines Experiment, war sehr gut!), Rosmarinöl (selbst gemacht), ein bisschen Balsamico, französische Kräuter (vom Hofer), Salz und Pfeffer.

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Als die Erdäpfel laut Timer nur noch 15 Minuten brauchten, hab ich 2 Zwiebel halbiert, in Streifen geschnitten und mit Butter und 2 Teelöffel Zucker karamellisiert.

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Et voilà – Ofenkartoffeln à la Sarah.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah