Das Superfrühstück

Frühstück gibt’s bei mir am Wochenende so um 10 Uhr und beinhaltet auch das Mittagessen. Daher muss es auch lange satt halten, denn Abendessen gibt es dann erst wieder am Abend.

Mittlerweile haben wir in der früh schon eine kleine Routine ausgeschnapst. Ich mache das Essen, wie z.B. dieses Super-Sandwich, und mein Freund macht Kaffee und presst den Orangensaft. Super Teamwork!

Frühstück Sandwich-1

Man braucht:

  • Brot (Fladenbrot, Ciabatta,…)
  • Senf
  • Avocado
  • Speck
  • Ei
  • Käse
  • Gemüse (für’s gute Gewissen)

 

Frühstück Sandwich-2

Als erstes wird der Speck zwischen 4 Blätter Küchenrolle gelegt und für 2 Minuten in der Mikrowelle gegeben. Die Küchenrolle saugt das Fett auf und so wird der Speck schön knusprig.

Frühstück Sandwich-3

Währenddessen werden die Eier als Spiegeleier auf mittlerer Stufe gebraten und mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt.

Frühstück Sandwich-4

Das Fladenbrot habe ich ganz dünn mit Senf bestrichen (Knoblauch-Zitrone-Senf von Maille) und dann mit einer zerquetschten Avocado-Hälfte bedeckt. Darauf kommen Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Paprika.

Frühstück Sandwich-5

Während die Spiegeleier noch in der Pfanne sind, den Käse auflegen und schmelzen lassen.

Frühstück Sandwich-6

Alles übereinander stapeln und mit einem Glas frischgepressten Orangensaft genießen.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah

PS.: Schreib mir doch in einem Kommentar, wie du am liebsten frühstückst!


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Spinat-Feta-Strudel

Ein schneller Strudel, der an den letzten Griechenland-Urlaub erinnert.

Blätterteig ist noch so ein Universal-Genie in der Küche, denn es geht süß oder salzig, aber vor allem super schnell. Füllung rein, 20 Minuten im Ofen und fertig! Perfekt für einen Mädlsabend oder andere Abende an denen man etwas leckeres essen möchte, das quasi nebenbei geht und man stressfrei ein, zwei Glaserl nebenbei trinken kann.

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Man braucht:

  • Blätterteig
  • Spinat
  • Schafskäse
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano,…
  • Crème Fraîche oder Joghurt (oder beides zusammen) als Sauce

 

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Ich verwende gerne gefrorenen Spinat, daher lass ich den auf mittlerer Hitze in einer geölten Pfanne aufwärmen.

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In der Zwischenzeit schneide ich die Zwiebel klein und presse ungefähr 4 Knoblauchzehen.

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Wenn der Spinat komplett aufgetaut ist, kommen Zwiebel und Knoblauch dazu und alles zusammen wird angeschwitzt und kräftig gewürzt.

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Zum Schluss kommt noch der Feta dazu und wird auch ein bisschen aufgewärmt.

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In der Zwischenzeit habe ich den Blätterteig in ungefähr gleich große Quadrate geschnitten. Etwa einen guten Esslöffel der Füllung in eine Ecke legen…

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… und dann die gegenüber liegende Ecke drüber klappen. Die Ränder fest aneinander drücken bzw. umschlagen.

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Während die kleinen Ecken für ungefähr 20 Minuten bei 200°C im Ofen sind, mixe ich aus Crème Fraîche und den Kräutern einen frischen Dip.

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Et voilà!

Spinat senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel und hilft sogar beim Fettabbau. In einer schwedischen Studie bekamen 40 Probandinnen täglich (zusätzlich zu einer Diät) entweder Spinat oder einen Placebo. In 3 Monaten verloren die Spinatesser im Vergleich 1,5 kg mehr an Gewicht. Schafskäse enthält Vitamin A und B, sowie Kalzium, Magnesium und Kalium. Außerdem unterstützt er die Blutgerinnung, das Nervensystem und die Stärkung der Knochen.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah

PS.: Schreib mir doch in einem Kommentar, wie du Blätterteig am liebsten benutzt!


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Karfiol Popcorn

Gesundes Popcorn, davon träumt ihr doch sicher alle, oder? Selbst wenn eure Träume bis jetzt mit anderen Themen besetzt waren – hier die Lösung für salzige Gelüste mit weniger Kalorien! Karfiol ist ein großer Allrounder der Lowcarb-Küche und wird dort auch oft als Reis-Ersatz oder Pizzaboden verwendet (meine Lowcarb-Pizzaböden findest du hier). Heute muss er also als Ersatz für Popcorn herhalten.

Man braucht:

  • 1 Karfiol
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

SarahsKochbuch arfiol Popcorn Nahaufnahme

Die erste Arbeit ist auch gleich die mühsamste und zeitintensivste: das Zerkleinern der Karfiol-Röschen. Sie sollten so klein wie möglich werden, denn später sollen sie braun und etwas knusprig werden. Also bei diesem Schritt besonders anstrengen (im Sitzen geht’s besser!) und dann später dafür die Früchte ernten.

SarahsKochbuch arfiol Popcorn Blech

Nachdem sie die richtige Größe haben, mit dem Saft einer Zitrone, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und auf einem Backblech auflegen. Sie sollten nebeneinander und nicht übereinander liegen.

SarahsKochbuch arfiol Popcorn Endprodukt

Nach 20 Minuten bei 200°C einmal umdrehen bzw. durchmischen und nochmal für ungefähr 15-20 Minuten im Ofen lassen.

Bei mir verbrennen jedes Mal die allerkleinsten Stückchen, aber dieses Opfer muss man bringen, um den Großteil genießbar zu machen. Zugegeben, sie schmecken nicht nach Popcorn, aber es ist ein super Ersatz für das abendliche Filmvergnügen. Reingelegt!

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Gebackener Karfiol

Karfiol ist im Winter eines meiner liebsten Gemüsearten. Als kleine Salla (so hat mich mein Bruder damals genannt) konnte ich nicht genug kriegen  von Karfiol-Kartoffel-Püree.
Heute mag ich ihn allerdings etwas anders und backe ihn im Ofen! Das Ergebnis ist wunderbar vielseitig, mit den richtigen Gewürzen kann er rustikal, mediterran und orientalisch werden. Superlecker!

Man braucht:

  • 1 Kopf Karfiol
  • Joghurt
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Schnittlauch

Das ist für mich die klassische Variante und ich muss sagen, es ist wie Gulasch – wird immer besser, je öfter es aufgewärmt wird.

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Im ersten Schritt entferne ich alle Blätter, die sich auf und zwischen den kleinen Röschen verstecken. Anschließend schneide ich den Strunk in der Mitte und die „Hauptäste“ etwas ein, damit sie im Ofen dann schneller durch sind.

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Danach habe ich eine runde Backform mit Alufolie ausgelegt, den Kopf hinein und mit der Joghurt-Zitronen-Mischung eingerieben, so dass alle Röschen und die letzte Ecke bedeckt ist.

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Nach 40 Minuten (zugedeckt) bei 200°C im Ofen und weiteren 5-10 Minuten aufgedeckt, ist der Karfiol schön goldbraun und auch durch. Am beten mit einer Gabel unten einstechen.

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Anschließend habe ich die Joghurt-Zitronen-Mischung nochmal darüber gegossen.

Voilà!

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Lobster Roll

An sonnigen Tagen, wie sie diese Woche sehr häufig waren, habe ich leider gar keine Lust auf das eigentliche saisonale Gemüse und Obst. Dann stöbere ich in den Archiven von Foodwishes, SortedFood und Laura in the Kitchen – bei letzterer fand ich das eindeutig schnellste und leckerste Lunch für dieses Wetter. Lobster Roll! Aber weil ich nun mal keine Lust habe einen Hummer zu kaufen, habe ich auf die fertig gekochten Flusskrebse von Hofer zurückgegriffen.

Man braucht:

  • kleine Brötchen (ich hab die Aufback-Brötchen vom Hofer genommen)
  • Butter (geschmolzen)
  • Flusskrebs, Shrimps, Hummer,…
  • Mayonnaise
  • Crème Fraîche
  • Was knackiges wie Sellerie, Frühlingszwiebel, Cornichons,…
  • Salat
  • Senf
  • Zitronen-/Limettensaft
  • Salz und Pfeffer

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Hier sieht man ganz gut, in welcher Relation die mengen zueinander stehen.IMG_6574

Die Brötchen habe ich vorher schon etwas aufgebacken, so dass sie „durch“ sind und dann mit der Butter bestrichen. Jetzt kommen sie bei 200°C bei der Grillfunktion in den Ofen bis sie schön braun und knackig sind.IMG_6575

Die fertigen Brötchen habe ich mit Spinat und etwas Eisbergsalat belegt und dann die fischige Masse genau in die Mitte platziert. Beim Genuss dieser Fischbrötchen musste ich einerseits an Sommerurlaub am Meer und andererseits auch an den Hamburger Fischhafen denken. Eine gute Kombination, wie ich finde 🙂

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Holy Guacamole!

Also der Post-Titel funktioniert schon mal nur, wenn man ihn englisch ausspricht… Well, heute gibt es endlich das heißersehnte und lang erwartete Rezept zu meinem persönlichen Liebling was Dips angeht. Guacamole geht immer und überall! Mit Nachos als Vorspeise, auf dem Burrito als Hauptspeise und mit Nachos als Nachspeise. Nein? Okay, dann steh nur ich so auf Nachos mit Guacamole…
Das Rezept ist eine Mischung und Abwandlung der kalifornischen Guacamole-Version.

Man braucht:

  • Avocados
  • Cocktailtomaten (weil die so süß sind)
  • Knoblauch
  • Limetten
  • Koriander
  • Chilipulver (oder Cayenne Pfeffer)
  • Salz
  • Pfeffer

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Als erstes werden die Avocados (in diesem Fall waren es 2) ordentlich zerstampft. Bei größeren Mengen oder wenn eine Avocado doch nicht zu 100% reif ist, benutze ich auch gerne den Stabmixer. Whoom whooom!

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Anschließend wird eine ordentliche Portion Knoblauch reingepresst. Bei 2 Avocados nehme ich eine große Zehe. An faulen Tagen nehme ich Knoblauchpulver.

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Dann wird erst mal ordentlich gewürzt und zwar mit getrocknetem Koriander (finde ich praktischer, weil man keinen ganzen Bund kaufen muss), aber frischer wär schon besser, muss aber nicht sein. Eine ganze Limette wird ausgepresst – Konzentrat geht gar nicht!

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Die essenzielle Zutat für den fruchtig, frischen Geschmack sind die kleinen Cocktailtomaten. Da sie so klein wie möglich sein sollten, werden sie halbiert und die Hälften jeweils 2 Mal im rechten Winkel geschnitten. Also zwei Mal schneiden, drehen, zwei Mal schneiden. Am Foto kann man erkennen, dass ich versuche ein 1:1 Verhältnis an Avocadomus und Tomaten zu finden. Den Saft unbedingt auch dazu lassen.

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Nachos drauf und tada – du bist der Burner auf der nächsten Party!
Guacamole muss man schnell essen, weil sie sonst erstens beleidigt ist und zweites trotz Limettensaft braun wird. Das dürfte allerdings kein Problem sein 😉

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Datteln im Speckmantel

Im Herbst haben viele Bekannte und Freunde Geburtstag und so kommt es, dass wir auf vielen Geburtstagspartys eingeladen sind. Was neben einer Flasche Wein als Mitbringsel immer gut kommt, sind kleine Snacks – Fingerfood. Die Spanier haben da was ganz leckeres erfunden, nämlich Datteln im Speckmantel. Dabei hat mir leider immer etwas gefehlt, da die Datteln meistens sehr fleischig sind und der Speck nicht dagegen angekommen ist und die Häppchen somit zu süß waren bzw. die Balance zwischen süß und salzig gestört war. Da kam ich auf die Idee noch eine salzige Note zu addieren – nämlich den Kräuteraufstrich. Genial!

Man braucht:

  • Datteln (am besten schon entsteint)
  • Aufstrich (ich nehme am liebsten den Kräuteraufstrich von Bresso)
  • Speck
  • Zahnstocher

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Entweder kauft man schon entsteinte Datteln und legt gleich los indem man etwas von dem Aufstrich in die Dattel streicht oder man muss erst die Dattel aufschneiden und den Kern rausholen. Eine etwas klebrige Angelegenheit.IMG_6449

Anschließend wird die Dattel mit den Speck umrollt und mit einem Zahnstocher fixiert. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett (der Speck bildet alleine schon genug Fett) anbraten bis der Speck so richtig knusprig ist.IMG_6462

Tadaa! Am besten stellt man sich mal für eine Stunde hin und verarbeitet 2-3 Packungen Datteln (kann man sicher auch einfrieren), denn die kleinen Dinger sind schneller weg als man „Datteln im Speckmantel“ sagen kann.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

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