Apfel-Fenchel-Salat

Salate im Winter werden nach einiger Zeit langweilig, vor allem wenn man Blattsalat nicht so reizend findet. Ich hab’s lieber, wenn sich in einem Salat verschiedene Zutaten zu  einem abgerundeten Ganzen verbinden. Apfel, Fenchel und Zitrone – das sind die 3 Musketiere meines Wintersalates. Die 3 heiligen Könige, die heilige Dreifaltigkeit. So simpel, dass man sich anschließend an den Kopf greift „Warum hab ich das nicht schon früher gemacht?“ Fenchel mochte ich früher nie, denn er war mir zu intensiv. Mein Fehler war, dass ich ihn damals nur als Beilage gesehen habe, denn er ist mehr als das, ein Hauptakteur. Fenchel und Apfel ergänzen sich perfekt. Probier’s aus!

Man braucht:

  • 1 Fenchelknolle
  • 2 süße Äpfel
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl, Salz und Pfeffer

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Den Fenchel und die Äpfel fein reiben.

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Mit der Zitrone, Olivenöl und Salz und Pfeffer abschmecken. Der Zitronensaft gibt dem Salat eine frische Note und sorgt dafür, dass der Apfel nicht braun wird. Ein winterlicher Salat mit absoluter Suchtgefahr – die Schüssel hab ich alleine in 10 Minuten verschlungen. Und dann wollte ich mehr…

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


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Low Carb Salat

Low Carb, ich bin wieder dabei. Abends die Kohlehydrate weg zu lassen habe ich schon mal als befreiend, weil nicht aufblähend, beschrieben.
Ja, besonders Foodblogger müssen auf die Art ihrer Nahrungszunahme achten und jetzt ist es bei mir wieder mal Zeit etwas abzunehmen. Sonst pass ich irgendwann nicht mehr in die Küche und das wäre ja wohl kontraproduktiv…
Bei Low Carb denke ich im ersten Moment an Gemüse und Salat, aber was wenn man noch etwas Schafskäse und Speck übrig hat? In den Salat damit!

Man braucht:

  • Salat
  • 1/2 Avocado
  • Gurke
  • Walnüsse
  • Schafskäse
  • Speck
  • Salz und Pfeffer
  • Salatdressing (bei mir Senf, Öl und Balsamico)

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Schafskäse in Scheiben schneiden und in den Speck einwickeln. Am besten von beiden Seiten damit der Käse nicht raus kann.

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Dann in der Pfanne knusprig braten. Fett muss man keines dazugeben, da der Speck selbst genug ablässt.

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Den Salat in mundgerechte Stücke reißen, die Avocado und Gurke in Stücke schneiden, mit Walnüssen dekorieren, würzen und das Dressing drüber gießen.

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Die kleinen Speck-Käse-Päckchen anrichten und genießen.

Macht wunderbar satt und ist absolut lecker 🙂

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Bombiger Kürbissalat

Der Herbst ist endlich so richtig da! Ja, der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit, denn nichts ist schöner als ein Spaziergang bei Sonnenschein und kühlem Wind durch das Herbstlaub oder warm eingepackt bei Kerzenschein am Sofa zu kuscheln. Das beste am Herbst für mich ist aber der Kürbis, die Süßkartoffeln und Zimt. Heute geht’s um den Kürbis in einer seiner unzähligen Variationen. Karamellisiert auf Salat!

Man braucht:

  • Butternuss-Kürbis
  • Butter
  • Zucker
  • Kopfsalat
  • Feta-Käse
  • Zwiebel/Frühlingszwiebel/Porree
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskernöl
  • Senf, Olivenöl, Balsamico
  • Salz und Pfeffer

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Den Kürbis schälen und in kleine Würfel schneiden.

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Die Butter schmelzen, über die Kürbiswürfel gießen und mit Zucker bestreuen.IMG_6395

Anschließend kommt der Kürbis bei 200°C Oberhitze in den Ofen bis die Würfel alle schön karamellisiert sind.IMG_6414

In der Zwischenzeit den Salat waschen, in kleine Stücke reißen, mit Feta, Porree und gerösteten Sonnenblumenkernen garnieren.
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Die Kürbiswürfel ab und zu umdrehen bzw. umrühren.
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Wenn sie fertig sind, auf einer Küchenrolle kurz abtropfen lassen.IMG_6419

Aus Senf, den Ölen und Balsamico ein Dressing mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Der perfekte Herbstsalat! Und vegan, wenn man statt Butter Öl nimmt 😉

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Mediterraner Nudelsalat

Ich geb’s zu – mediterran ist ein Wort, das ich immer wieder googeln muss, da ich mir nicht sicher bin wie man es schreibt. Aber egal wie man es schreibt, dieser Nudelsalat hier schmeckt mir in letzter Zeit besonders gut.
Komischerweise bekomme ich gerade im Sommer total Lust auf einen richtig deftigen Nudelsalat mit Wurst, Käse, Mayonnaise, etc. aber da der mir dann meistens dann doch zu schwer ist, habe ich mir diese leichtere Kombination überlegt.

Man braucht:

  • Nudeln (ich mag Hörnchen am Liebsten, Makkaroni wären der Klassiker)
  • Zwiebeln
  • Tomaten
  • Paprika
  • Öl
  • Balsamico
  • Pesto (ich mag’s klassisch mit Basilikum, Parmesan und Pinienkernen)
  • Naturjoghurt
  • Salz und Pfeffer

IMG_5428Da ich in Salate gerne mit der Gabel reinsteche und nicht blöd nach klein geschnittenen Zutaten fischen will, schneide ich die Zwiebel in kleine Stiftchen.

Tomaten und Paprika habe ich einfach in mundgroße Stücke geschnitten.
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Mein Dressing zum Nudelsalat soll nicht allzu schwer wie Mayonnaise sein, aber auch nicht nur Öl und Balsamico. Daher habe ich das Naturjoghurt als Mayonnaise-Ersatz mit Öl und Balsamico verdünnt und für den mediterranen „Kick“ 3-4 TL von dem Pesto dazugegeben. IMG_5431

Dann noch die gekochten und kalt abgeschreckten Nudeln dazu und salzen und pfeffern. Mein ideales Abendessen vor dem Fernseher 🙂

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Leichter Sommersalat

Im Sommer kann ich bei so richtig drückend heißen Temperaturen nichts warmes oder aufblähendes wie Eintöpfe, Weißbrot, Pizza usw. essen und daher habe ich mich darauf spezialisiert Salate zu kreieren (das Wort schaut soo komisch aus, wenn man es schreibt), die nicht immer dasselbe sind und daher Abwechslung in meinen Sommer bringen. Da ich meine Dressings immer in einem kleinen Marmeladenglas mische und solange shake bis sich alle Bestandteile vermischt haben, kann ich meine Salate auch immer gut zum Mitnehmen verpacken, da das Dressing so extra bleibt und den Salat nicht „lätschert“ macht.

Man braucht:

  • Spinat
  • Zucker- oder Honigmelone (ich kann mir den Unterschied leider nicht merken…)
  • Prosciutto Crudo
  • Avocado
  • Käse wie Peynir oder Feta
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • guter Senf (Maille for the win!)
  • Gewürze (bei mir war’s Salz und Zitronenpfeffer von Kotyani)

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Ich zeig jetzt einfach jeden einzelnen Schritt, weil ich dieses Mal von meiner lieben Freundin Antonia fotografiert wurde und die Fotos meiner Meinung nach ganz toll geworden sind.
Hier ist also der gewaschene und geschleuderte Blattspinat.
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Dann habe ich die halbe Melone in kleine Würfel geschnitten und natürlich aufgepasst, dass nichts von dem köstlichen Fruchtfleisch an der Rinde bleibt…IMG_5379

… und dann zu dem Spinat geworfen. Okay nicht geworfen, aber auch nicht drapiert 😉IMG_5386

Anschließend musste die Avocado dran glauben. Halbieren, Stein entfernen und mit einem Löffel aushöhlen as usual und dann in Stückchen geschnitten. Bei einem Salat achte ich immer darauf, dass die Zutaten ungefähr die gleiche Größe haben, da man ja beim Essen von jedem ein Stück auf der Gabel haben möchte – für das ultimative Geschmackserlebnis! Oder ich bin einfach ein kleiner Monk.
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Tadaa, so schön vermischt…IMG_5398

Jetzt kommt der tricky part! Den Prosciutto in kleine Teilchen zupfen und dabei nicht die Fasern zerstören. Hier kann man auch gut erkennen, dass ich gerne im Pyjama koche.
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Diesmal habe ich mir beim Drapieren etwas mehr Mühe gegeben.IMG_5406

Jetzt kommt der Käse dazu. Ich habe Peynir verwendet, den gibt’s beim Hofer in so einer großen Alubox mit 1kg Abtropfgewicht und ist sehr vielseitig, weil er nicht so einen starken Eigengeschmack wie Feta hat. Feta hätte hier aber auch gut reingepasst.
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Das ist meine Holy Trinity: das Öl, der Balsamico und der beste Senf der Welt!IMG_5416

Hier mariniere ich den Salat mit einem Dressing aus 3 TL Senf, und halbe-halbe Öl und Balsamico mit etwas Wasser verdünnt.IMG_5426Dazu gab’s dann reanimierte Knoblauchstangerl von der letzten Pizza-Bestellung (manchmal braucht man einfach eine fettige Salami-Pizza!) und einen Maracujaspritzer.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Grillsaison: Mediterraner Salat

Wenn die Vögel zwitschern, die Dachterrasse mit wärmenden Sonnenstrahlen erfüllt ist und man ohne Jacke und Schal draußen sitzen kann, dann ist es definitiv Zeit den Grill anzuschmeißen.
Eigentlich habe ich im Internet nach Rezepten zu Bärlauch-Salaten gesucht, aber nachdem es beim Hofer dann frischen Blattspinat sowie Melanzani aus Spanien gab, konnte ich die Zutaten nicht anders kombinieren und musste an gebratene Melanzani auf einem leichten Blattsalat denken.

Man braucht:

  • Blattspinat
  • Kopfsalat
  • Cherrytomaten
  • Mozzarella
  • Melanzani
  • Dressing: Olivenöl, Zitronensaft, Balsamico, Salz, Pfeffer, Basilikum

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Zuerst den Salat in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden und mit der gleichen Menge an Blattspinat vermischen.IMG_4572

Anschließend die Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren und auch den Mozzarella in mundgerecht Stücke schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum verfeinern. Für das Dressing habe ich in diesem Fall Olivenöl, Zitronensaft und Balsamico Essig in einem separaten Glas gemischt, da wir nicht den ganzen Salat aufessen wollten und somit nur unsere jeweiligen Portionen mariniert haben.

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Der arbeitsintensivste Part (von insgesamt 15 Minuten) war das Zubereiten der Melanzani. Diese habe ich längs in ungefähr fingerdünne Scheiben geschnitten und mit einer Mischung aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und zerstoßenem Rosmarin mehrmals bepinselt.

IMG_4590Die bepinselten Melanzani-Scheiben habe ich dann in einem sogenannten Gemüsegriller auf dem Grill für ungefähr 8-10 Minuten gegrillt bis sie schön gebräunt waren.

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Am Tisch habe ich dann zuerst den Salat mariniert und die gegrillten Melanzani noch lauwarm geschnitten und darauf drapiert. War ein herrlich leichter Salat, der übrigens zufällig LowCarb ist und trotzdem wunderbar satt macht. Perfekt für einen lauen Frühlingsabend!

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Steirische Nudeln

Eine kleine Packung Mayonnaise. Mehr hat es nicht gebraucht und mir lief das Wasser im Mund zusammen. „Nudelsalat“ blinkte in meinem Kopf wie die Neonschilder am Times Square. Verfeinert auf die steirische Art (bin angeblich zu einem Achterl steirisch) mit dem flüssigen Gold der Steiermark – Kürbiskernöl.

  • 1 roter Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 300g geselchtes Teilsames
  • 300g Emmentaler
  • 450g Makkaroni oder Spiralnudeln

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  • 1 Becher Naturjoghurt
  • 150ml Mayonnaise (nach Geschmack)
  • 2-3 Teelöffel Dijon-Senf
  • Salz und Pfeffer

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Während die Nudeln gekocht haben, habe ich alles klein geschnitten und als sie dann abgekühlt sind, habe ich die Marinade angerührt.
Irgendwie war mir das ganze trotz Joghurt und Senf noch zu fettig und ohne einen Geschmacksmittelpunkt. Da habe ich mich kurzerhand für Kürbiskernöl entschieden, als ich sofort an den tollen Steirersalat denken musste den meine Mutter so lecker zubereitet, und hab davon mal eine ordentliche Portion reingekippt.
Probe kosten und tadaa – der leicht nussige Geschmack des Kernöls sorgt für das nötige Gegengewicht zur Mayonnaise.

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Später ist noch deutlich mehr Kürbiskernöl dazu gekommen, als man jetzt auf dem Foto sieht.

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