Letzter Winter-Strudel

Birne und Maroni sind für mich Herbst und Winter. Da der Winter jetzt aber endlich vorbei ist, ist das der letzte Winter-Strudel für dieses Jahr – daher der kreative Name.
Schmeckt super-lecker, nur leider habe ich ihn persönlich etwas versalzen, da der Speck selbst schon salzig genug war.

Man braucht:

  • 2-3 Birnen
  • 2 Packungen Maroni
  • Speck
  • Blätterteig
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Thymian)

Birne Maroni Strudel-1

Die Birnen und Maroni klein schneiden, mit dem Speck mischen und ordentlich würzen.

Birne Maroni Strudel-2

Den Blätterteig halbieren und mit der Füllung belegen. Dann einwickeln und die Ränder andrücken.

Birne Maroni Strudel-3

Mit Eigelb bestreichen und bei 200°C für 15 Minuten in den Ofen, bis der Strudel schön braun und knusprig ist.

Birne Maroni Strudel-4

Ich finde es auch ganz schön, wenn man oben nicht ganz zu macht und so ein kleines „Guckloch“ entsteht. Schmeckt superlecker zu Knoblauch- und Dille-Joghurt.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


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Spinat-Feta-Strudel

Ein schneller Strudel, der an den letzten Griechenland-Urlaub erinnert.

Blätterteig ist noch so ein Universal-Genie in der Küche, denn es geht süß oder salzig, aber vor allem super schnell. Füllung rein, 20 Minuten im Ofen und fertig! Perfekt für einen Mädlsabend oder andere Abende an denen man etwas leckeres essen möchte, das quasi nebenbei geht und man stressfrei ein, zwei Glaserl nebenbei trinken kann.

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Man braucht:

  • Blätterteig
  • Spinat
  • Schafskäse
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano,…
  • Crème Fraîche oder Joghurt (oder beides zusammen) als Sauce

 

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Ich verwende gerne gefrorenen Spinat, daher lass ich den auf mittlerer Hitze in einer geölten Pfanne aufwärmen.

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In der Zwischenzeit schneide ich die Zwiebel klein und presse ungefähr 4 Knoblauchzehen.

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Wenn der Spinat komplett aufgetaut ist, kommen Zwiebel und Knoblauch dazu und alles zusammen wird angeschwitzt und kräftig gewürzt.

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Zum Schluss kommt noch der Feta dazu und wird auch ein bisschen aufgewärmt.

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In der Zwischenzeit habe ich den Blätterteig in ungefähr gleich große Quadrate geschnitten. Etwa einen guten Esslöffel der Füllung in eine Ecke legen…

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… und dann die gegenüber liegende Ecke drüber klappen. Die Ränder fest aneinander drücken bzw. umschlagen.

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Während die kleinen Ecken für ungefähr 20 Minuten bei 200°C im Ofen sind, mixe ich aus Crème Fraîche und den Kräutern einen frischen Dip.

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Et voilà!

Spinat senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel und hilft sogar beim Fettabbau. In einer schwedischen Studie bekamen 40 Probandinnen täglich (zusätzlich zu einer Diät) entweder Spinat oder einen Placebo. In 3 Monaten verloren die Spinatesser im Vergleich 1,5 kg mehr an Gewicht. Schafskäse enthält Vitamin A und B, sowie Kalzium, Magnesium und Kalium. Außerdem unterstützt er die Blutgerinnung, das Nervensystem und die Stärkung der Knochen.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah

PS.: Schreib mir doch in einem Kommentar, wie du Blätterteig am liebsten benutzt!


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Cremiges Bohnenpüree

Bohnen und Linsen, die mag nicht jeder. Ich hatte bis vor Kurzem noch ein Linsen-Trauma, wie ich hier beschrieben habe. Als Kinder haben mein Bruder und ich immer die „Cowboy“- und „Indianer“-Bohnen gegessen – weiße und rote Bohnen. Meine Mama hat schon immer gewusst wie man uns reinlegen konnte. Bohnen mag ich gerne als Käferbohnen-Salat (Käferbohnen, Zwiebl und Kürbiskernöl) oder weiße Bohnen schön cremig zu Fisch oder Steak. Letzteres zeige ich dir heute.

Man braucht:

  • Weiße Bohnen
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Crème Fraîche oder Schlagobers
  • Thymian, Basilikum, Oregano, Salz und Pfeffer

 

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Im Olivenöl den Knoblauch (ich nehme gerne 4-5 Zehen bei einer Dose Bohnen) und die Kräuter leicht anschwitzen.

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Die Bohnen vom „Dosensaft“ frei waschen, gut abtropfen lassen und bei hoher Hitze im Top anbraten.

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Anschließend die Hitze zurückdrehen, 1-2 Esslöffel Crème Fraîche oder Schlagobers dazu geben und etwas eindicken lassen. Nachwürzen und die Bohnen entweder mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

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Ich hab’s lieber wenn die Bohnen noch in größeren Stücken sind, aber das kommt immer auf die Beilage bzw. den Hauptakteur an (bei Steak würde ich es fein pürieren, aber frag mich nicht warum). Vorsicht: Jedes Böhnchen ein Tönchen!

Die Bohne deckt 20% des Tagesbedarfs an Ballaststoffen und verhindert nachweislich die Aufnahme von krebserzeugenden Substanzen. Das Darmkrebs-Risiko sinkt um 65%. Außerdem beinhaltet sie viel Eiweiß, Folsäure und senkt den Cholesterinspiegel. Aber Vorsicht: Jedes Böhnchen ein Tönchen! 😉

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


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Thai Curry mit Ingwer-Huhn

Currys jeder Art sind für mich comfort food, ein Balsam für die Seele an gestressten Tagen. Der perfekte Einstieg ins Wochenende und der perfekte Ausklang eines entspannenden Urlaubs. Außerdem versorgt es uns in der kahlen Winterzeit mit reichlich Vitaminen. In ein Curry kann man so gut wie alles mögliche „rein hauen“, jedes Curry ist einzigartig. Was ist dein Lieblingscurry?

Man braucht:

  • Mangold
  • Bohnen
  • Karotten
  • Porree
  • Huhn
  • Curry-Paste
  • Schlagobers
  • Ingwerpulver, Paprikapulver, Korianderpulver, Salz und Pfeffer

 

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Das Gemüse klein schneiden und mit Öl und der Currypaste anbraten.

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Nach 1-2 Minuten das Gemüse mit Wasser bedecken und so lange kochen lassen bis alles durch ist, aber noch etwas bissfest (so hab ich es jedenfalls lieber).

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In der Zwischenzeit das Hühnerfleisch klein schneiden und jeweils einen Teelöffel Paprika, Ingwer und Koriander mit etwas Salz mischen und mit dem Huhn in einen Plastikbeutel geben. Die Luft rausdrücken, zu machen und alles gut durchmischen.

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In einer Pfanne scharf anbraten und etwas abkühlen lassen und klein schneiden.
Etwas Schlagobers ins Curry geben (rund 1/2 Becher).

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Ich serviere das Fleisch gerne extra, vor allem wenn Vegetarier oder Veganer mitessen, aber auch weil nichts schlimmer ist als vollgesogenes Hühnerfleisch, das einmal knusprig war. Falls das jemand nachempfinden kann…

Mangold enthält sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin A, B1, B2, C und K. Außerdem noch Kalzium, Kalium, Magnesium uvm. und gilt daher nicht umsonst als „heimisches Superfood“. Auch die Karotte ist reich an Vitamin A, B1, B2, B6, C und E, sowie weitere wichtige Nährstoffe. Bohnen sollen zudem das Krebsrisiko vermindern. Also ran an die Löffel!

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


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Syrische Linsensuppe

Als Kind hatte ich ein sehr traumatisches Erlebnis mit Linsen, denn in der Nachmittagsbetreuung meiner Volksschule wurde hauptsächlich selbst gekocht. Eines Tages gab es Knödel mit Specklinsen. Ein halbes Knödel in der Mitte des Tellers, wie ein Hügel aufgebaut und rundherum braune Pampe mit kleinen Speckflankerln. Kein Wunder, dass es mir (und vielen anderen) an diesem Tag nicht sonderlich geschmeckt hat. Aber wozu hat man denn Orangeade zum Runterspülen?
Heute gibt es bei mir eine Suppe aus roten Linsen und eine Seltenheit, denn ich koche nach Rezept. Genauer gesagt nach dem Rezept für eine Linsensuppe aus dem Kochbuch „Zu Gast bei Freunden – 12 Geschichten und Rezepte aus Syrien“, dessen Erlös (das Buch ist um eine Spende von 12€ zu erwerben) der Flüchtlingshilfe der Gemeinde Bad Fischau-Brunn zugute kommt.
Eine wunderbare Aktion und auch ein sehr schön gestaltetes Kochbuch, denn man erfährt nicht nur Interessantes über die syrische Küche, sondern auch über die einzelnen Männer und ihre Geschichten, die jeweils ein Gericht vorstellen.

Man braucht:

  • 300g rote Linsen
  • 1 kleine/mittlere Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 6 fingerdicke Karotten (150g)
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz und Pfeffer, etwas Öl

 

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Rote Linsen für 10 bis 15 Minuten in kaltem Wasser baden lassen.

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Währenddessen Zwiebel, Knoblauch und Karotten schneiden.

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Danach in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen und die Gewürze hinzugeben.

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Anschließend die Linsen mit ihrem Wasser und etwas zusätzlichem Wasser in den Topf geben.

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Dann auf mittlerer Hitze kochen lassen und aufpassen, dass nicht zu viel Wasser verdampft und die Suppe anbrennt. So lange kochen lassen bis die Linsen und Karotten durch sind. Die Linsen zerfallen in diesem Prozess fast komplett, also könnte man die Suppe auch so lassen (wenn man die Karotten vorher auch noch ein bisschen kleiner schneidet), ich püriere meine Suppen aber gerne. Zum Schluss mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Und tada, die fertige Suppe ist ein Hochgenuss an kalten und regnerischen Tagen wie an diesem Wochenende und heizt danke der Gewürzmischung ordentlich ein. Mithilfe dieser Suppe habe ich also meine Abscheu vor Linsen verloren und meinen Horizont wieder etwas erweitert. Vor allem für Veganer sind Linsen ja eine große Quelle an Eiweiß und Magnesium, aber auch für Nicht-Veganer sind sie supergesund, da sie zum Beispiel auch den Cholesterinspiegel senken. Jetzt mag ich Linsen sogar richtig!

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

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Klassischer Flammkuchen

Ein zeitloser Klassiker bei uns zuhause und die Standard-Antwort, wenn ich nicht weiß was ich kochen soll: Flammkuchen. Flammenküche. Flammenkuchen. Flammkuche. Schon seit langem ist mein Freund für die Zubereitung dieses wunderbar einfachen Gerichtes zuständig und daher war ich heute mal nur in der Rolle der Fotografin und Schnippelmeisterin. Gekocht hat mein Freund 🙂

Man braucht für den Teig:

  • 400g Mehl
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Würfel Germ/Hefe
  • 1 Prise Salz

Man braucht für den Belag:

  • Crème Fraîche
  • Speckwürfel
  • Zwiebel
  • Salz und Pfeffer

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Germ in eine Schüssel in das Mehl hineinbröseln.

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Dann 3 Esslöffel vom warmen Wasser dazu geben, das Mehl von den Seiten etwas drüber streuen und 10 Minuten zugedeckt stehen lassen.
Dann die restlichen Zutaten (Wasser, Öl und Salz) dazu geben und den Teig gut kneten und 30 Minuten rasten lassen.

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Als Belag wählen wir immer die klassische Variante mit Speck und Zwiebel und als Unterlage Crème Fraîche mit Kräutern.
Ofen auf 220°C vorheizen.

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Den teig so dünn wie möglich ausrollen, damit er schön knusprig wird. Bei uns gehen sich meistens 2 große Backbleche aus.

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Bei 220°C für ungefähr 20 Minuten backen lassen, bis alles schön knusprig und leicht braun wird. Für zwei Personen sind 2 Flammkuchen genau richtig.

Ich habe schon einige Male mit dem Belag experimentiert z.B. Birnen und Ziegenkäse oder Feigen und Ziegenkäse, aber für meinen Freund gibt es nur den Klassiker und da er beim Flammkuchen das Sagen hat, gibt es bei uns nur den Klassiker 😉

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Superschnelle Pizza

 

Pizza ist generell vegan, denn im Pizzaboden ist kein Ei und auch keine Milch. Für Hardcore-Veganer ist vielleicht der Germ ein Streitpunkt, aber das ist für mich kein Thema. Hier also mal ein super schnelles Rezept, das insgesamt nicht länger als 45 Minuten dauern sollte – außer du kannst dich nicht für einen Belag entscheiden…

Man braucht:

  • 400g Mehl
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Germ (Hefe)
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 4 EL Olivenöl

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Wie bei jedem Hefeteig wird zuerst der Germ mit dem Zucker im Wasser aufgelöst bis sich ein bisschen Schaum bildet. Dann wird die Mischung mit dem Olivenöl und dem Salz vermischt und ungefähr 5 Minuten lang geknetet.

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Wenn der Teig dann 30 Minuten an einem warmen Ort geruht hat, wird er zwischen 2 Blätter Backpapier dünn ausgerollt (ich mag meine Pizza etwas dicker).

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Ich habe aus Tomaten, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Basilikum und Oregano eine Tomatensauce gemacht und den Teig damit bestrichen.

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Und dann wird auch schon belegt. Ja, ich hab Käse auf eine vegane Pizza gegeben… Kann man auch weglassen 😉

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Lecker knusprig und saftig zugleich ist die Pizza wunderbar gelungen und steht einer 08/15-Normalo-Pizza in nichts nach. Die Tomatensauce war etwas zu flüssig, also war eine Hälfte der Pizza etwas matschig, aber die andere Hälfte dafür umso knuspriger.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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