Muhammara

Muhammara – klingt das nicht wunderschön melodisch? Wie ein zufriedenes Brummen nachdem man sich den Bauch voll geschlagen hat und sich entspannt zurück lehnt. Muhammara ist meine neue Alternative zum Hummus, obwohl sie doch eine Spur aufwändiger ist. Aber wie immer bei orientalischem Essen (Muhammara kommt ursprünglich aus Syrien) lohnt sich der Aufwand tausendfach!

Man braucht:

  • 3-4 rote Paprika (sollten sehr fleischig sein)
  • 1 handvoll Walnüsse
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Granatapfel, Granatapfelsaft oder Granatapfelsirup
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

 

IMG_6854

In einem vorgeheizten Backrohr (200°C) kommen die Paprika so nah wie möglich an den Grill. Im Sommer wäre es natürlich optimal, wenn man die Paprika direkt auf den Grill legt, aber im Winter muss die Grillfunktion des Ofens herhalten. Sie werden so lange gegrillt, bis sie schwarz sind. Meine sind etwas verbrannt – so schwarz müssen sie nicht sein.

IMG_6864

Nachdem sie ausgekühlt sind, wird ihnen die verbrannte Haut abgezogen und die saftigen „Fleischreste“ kommen in den Mixer.

IMG_6865

Dazu noch die Knoblauchzehen, Walnüsse und (in meinem Fall) Granatapfelsaft. Ruhig etwas länger mixen, bis die Walnüsse pulverisiert sind (man kann natürlich auch schon geriebene Walnüsse verwenden).

IMG_6866

Am Schluss noch mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken.

Neben dem unglaublich aromatischen Geschmack, enthält dieser Dip auch viele Nährstoffe, denn durch die Walnüsse nehmen wir wichtiges Omega-3 zu uns, dass der Körper selbst nicht produzieren kann. Durch Paprika und Granatapfel kommen nicht nur Vitamine A, B und C, sondern auch wichtige Antioxidantien auf den Tisch.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


Willst du mein Essen schon sehen bevor es auf dem Blog online kommt? Folge mir auf Instagram unter “@SarahsKochbuch”. Hast du ein Rezept von mir nachgekocht? Poste es auf Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #sarahskochbuch und verlinke mich. Auf Snapcht gibt’s manchmal auch lustige Sachen zu sehen, unter “sarahskochbuch” 😉

Advertisements

Datteln im Speckmantel

Im Herbst haben viele Bekannte und Freunde Geburtstag und so kommt es, dass wir auf vielen Geburtstagspartys eingeladen sind. Was neben einer Flasche Wein als Mitbringsel immer gut kommt, sind kleine Snacks – Fingerfood. Die Spanier haben da was ganz leckeres erfunden, nämlich Datteln im Speckmantel. Dabei hat mir leider immer etwas gefehlt, da die Datteln meistens sehr fleischig sind und der Speck nicht dagegen angekommen ist und die Häppchen somit zu süß waren bzw. die Balance zwischen süß und salzig gestört war. Da kam ich auf die Idee noch eine salzige Note zu addieren – nämlich den Kräuteraufstrich. Genial!

Man braucht:

  • Datteln (am besten schon entsteint)
  • Aufstrich (ich nehme am liebsten den Kräuteraufstrich von Bresso)
  • Speck
  • Zahnstocher

IMG_6445

Entweder kauft man schon entsteinte Datteln und legt gleich los indem man etwas von dem Aufstrich in die Dattel streicht oder man muss erst die Dattel aufschneiden und den Kern rausholen. Eine etwas klebrige Angelegenheit.IMG_6449

Anschließend wird die Dattel mit den Speck umrollt und mit einem Zahnstocher fixiert. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett (der Speck bildet alleine schon genug Fett) anbraten bis der Speck so richtig knusprig ist.IMG_6462

Tadaa! Am besten stellt man sich mal für eine Stunde hin und verarbeitet 2-3 Packungen Datteln (kann man sicher auch einfrieren), denn die kleinen Dinger sind schneller weg als man „Datteln im Speckmantel“ sagen kann.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


Willst du mein Essen schon sehen bevor es auf dem Blog online kommt? Folge mir auf Instagram unter “@SarahsKochbuch”. Hast du ein Rezept von mir nachgekocht? Poste es auf Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #sarahskochbuch und verlinke mich.

Exquisite Früchtebowle

Manchmal muss man sich was gönnen. An heißen Tagen eine Lern-/Arbeitspause einlegen und die Füße in kaltes Wasser stecken oder für eine halbe Stunde in die Sonne legen. Oder an immer noch drückend warmen Sommerabenden eine exquisite Früchtebowle genießen. Warum exquisit? Weil wir ehrlicherweise keinen Sekt mehr zuhause hatten, aber noch immer den Champagner von Laurent Perrier, den uns meine Eltern bei ihrem ersten Besuch in unserer Wohnung geschenkt haben. Der musste dran glauben und hat für den nötigen Schuss Eleganz gesorgt.

Man braucht:

  • Tiefkühlfrüchte (Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren,…)
  • braunen Zucker
  • Limetten
  • viele Eiswürfel
  • Sekt/Champagner/Prosecco
  • Bitter Lemon

IMG_5350

3-4 Esslöffel von dem braunen Zucker in eine große Schüssel geben (oder eine Bowle-Schale, falls es die noch in Haushalten gibt) und die Limetten auspressen. Ich habe 2 Limetten ausgepresst und ihr Fruchtfleisch mit dem Messer ausgeschabt.

IMG_5353

Anschließend die Tiefkühlfrüchte und Eiswürfel mit der Limetten-Zucker-Mischung guuut vermischen.IMG_5358

Jetzt kommt der interessante Teil, nämlich die richtige Mischung zwischen Bitter Lemon und Champagner zu finden. Da muss man natürlich öfters zwischenkosten und das ist ja das lustige am Bowle machen. Der Gastgeber sollte immer einen kleinen Vorsprung auf Cocktailpartys haben, sagt eine alte Weisheit aus den 60er-Jahren (okay… es ist ein Zitat aus „Mad Men“).

Nach ungefähr 10 Minuten sind dann auch schon die Tiefkühlfrüchte aufgetaut und der Sommerabend ist gerettet.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


Willst du mein Essen schon sehen bevor es auf dem Blog online kommt? Folge mir auf Instagram unter “@carambea”. Hast du ein Rezept von mir nachgekocht? Poste es auf Instagram mit dem Hashtag #sarahskochbuch und verlinke mich.

Grillsaison: Mediterraner Salat

Wenn die Vögel zwitschern, die Dachterrasse mit wärmenden Sonnenstrahlen erfüllt ist und man ohne Jacke und Schal draußen sitzen kann, dann ist es definitiv Zeit den Grill anzuschmeißen.
Eigentlich habe ich im Internet nach Rezepten zu Bärlauch-Salaten gesucht, aber nachdem es beim Hofer dann frischen Blattspinat sowie Melanzani aus Spanien gab, konnte ich die Zutaten nicht anders kombinieren und musste an gebratene Melanzani auf einem leichten Blattsalat denken.

Man braucht:

  • Blattspinat
  • Kopfsalat
  • Cherrytomaten
  • Mozzarella
  • Melanzani
  • Dressing: Olivenöl, Zitronensaft, Balsamico, Salz, Pfeffer, Basilikum

IMG_4570

Zuerst den Salat in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden und mit der gleichen Menge an Blattspinat vermischen.IMG_4572

Anschließend die Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren und auch den Mozzarella in mundgerecht Stücke schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum verfeinern. Für das Dressing habe ich in diesem Fall Olivenöl, Zitronensaft und Balsamico Essig in einem separaten Glas gemischt, da wir nicht den ganzen Salat aufessen wollten und somit nur unsere jeweiligen Portionen mariniert haben.

IMG_4580

Der arbeitsintensivste Part (von insgesamt 15 Minuten) war das Zubereiten der Melanzani. Diese habe ich längs in ungefähr fingerdünne Scheiben geschnitten und mit einer Mischung aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und zerstoßenem Rosmarin mehrmals bepinselt.

IMG_4590Die bepinselten Melanzani-Scheiben habe ich dann in einem sogenannten Gemüsegriller auf dem Grill für ungefähr 8-10 Minuten gegrillt bis sie schön gebräunt waren.

IMG_4591

Am Tisch habe ich dann zuerst den Salat mariniert und die gegrillten Melanzani noch lauwarm geschnitten und darauf drapiert. War ein herrlich leichter Salat, der übrigens zufällig LowCarb ist und trotzdem wunderbar satt macht. Perfekt für einen lauen Frühlingsabend!

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah


Willst du mein Essen schon sehen bevor es auf dem Blog online kommt?
Folge mir auf Instagram unter “@carambea”.

Hast du ein Rezept von mir nachgekocht?
Poste es auf Instagram mit dem Hashtag #sarahskochbuch und verlinke mich.