Das Superfrühstück

Frühstück gibt’s bei mir am Wochenende so um 10 Uhr und beinhaltet auch das Mittagessen. Daher muss es auch lange satt halten, denn Abendessen gibt es dann erst wieder am Abend.

Mittlerweile haben wir in der früh schon eine kleine Routine ausgeschnapst. Ich mache das Essen, wie z.B. dieses Super-Sandwich, und mein Freund macht Kaffee und presst den Orangensaft. Super Teamwork!

Frühstück Sandwich-1

Man braucht:

  • Brot (Fladenbrot, Ciabatta,…)
  • Senf
  • Avocado
  • Speck
  • Ei
  • Käse
  • Gemüse (für’s gute Gewissen)

 

Frühstück Sandwich-2

Als erstes wird der Speck zwischen 4 Blätter Küchenrolle gelegt und für 2 Minuten in der Mikrowelle gegeben. Die Küchenrolle saugt das Fett auf und so wird der Speck schön knusprig.

Frühstück Sandwich-3

Währenddessen werden die Eier als Spiegeleier auf mittlerer Stufe gebraten und mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt.

Frühstück Sandwich-4

Das Fladenbrot habe ich ganz dünn mit Senf bestrichen (Knoblauch-Zitrone-Senf von Maille) und dann mit einer zerquetschten Avocado-Hälfte bedeckt. Darauf kommen Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Paprika.

Frühstück Sandwich-5

Während die Spiegeleier noch in der Pfanne sind, den Käse auflegen und schmelzen lassen.

Frühstück Sandwich-6

Alles übereinander stapeln und mit einem Glas frischgepressten Orangensaft genießen.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah

PS.: Schreib mir doch in einem Kommentar, wie du am liebsten frühstückst!


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Zimt-Haferbrei mit Honig-Feigen

Feigen-Saison!! Oh wie ich diese süßen kleinen Dinger liebe! Bin ich mal in Südfrankreich mache ich mich mit Leidenschaft über die Feigenmarmelade her (hab sie jetzt mega überteuert beim Billa gefunden) und liebe die kleinen Körnchen, wenn sie zwischen den Zähnen zerplatzen. Feigen bedeuten für mich also Herbst und Herbst/Winter bedeutet für mich auch Zimt. Beides zusammen sind also die ultimativen Wohlfühlzutaten für die kälteren Tage.

Man braucht:

  • Haferflocken
  • Chiasamen (kann man weglassen, mag ich aber sehr gerne)
  • Mandelmilch
  • Zimt
  • Feigen
  • Honig

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Auf mittlerer Hitze mit den Haferflocken den Boden des Topfes bedecken (ungefähr 5 Esslöffel) und 2 Esslöffel Chiasamen darüberstreuen.
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Anschließend kommt die Milch drüber und zwar genau so viel, dass sie die Haferflocken gerade noch bedeckt. Auf kleinere Hitze runterschalten und umrühren!
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Fertig ist der Haferbrei, wenn er am Löffel kleben bleibt und nicht mehr runter rinnt. Außerdem schließt sich die Löffelspur nicht mehr (wie bei Moses). Mit ordentlich Zimt bestreuen (2-3 Esslöffel).IMG_6317

Parallel dazu werden die Feigen in etwas Kokosöl angebraten, bis sie sich schon ein bisschen auflösen und dann mit 1-2 Esslöffel Honig vermischt.IMG_6323

Ich habe den Haferbrei abends für unser Frühstück on the go vorbereitet und daher in Gläser gefüllt. Großer Fehler! Über Nacht ist der Brei leider sehr sehr pappig geworden und war kalt ein richtiger Texturalbtraum.
Also lieber frisch und warm genießen!

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Foodtrend ausprobiert: Avocado mit Ei

Als leidenschaftlicher Esser und Koch ist man laufend auf der Suche nach neuen Kombinationen und schaut sich um, was andere so kochen. In letzter Zeit habe ich auf vielen Instagram-Profilen und vielen Foodblogs einen neuen Trend bemerkt: gebackene Avocado mit Ei.
Ist jetzt vielleicht nicht gerade die neueste Erfindung, aber ich selbst habe es noch nie ausprobiert und da wurde es am Wochenende Zeit.

Man braucht:

  • Avocado
  • Ei
  • Zitrone
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin und Kresse bei mir)

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Zuerst wird die Avocado halbiert, der Stein entfernt und das Innere mal etwas zermatscht. Ich hab dann ein bisschen von dem Fruchtfleisch rausgegeben (direkt in meinen Bauch), da sonst zu wenig Platz für das Ei wäre. Salz und Pfeffer, sowie Zitronensaft drauf und ein bisschen umgerührt.IMG_5533

Dann habe ich die Avocado-Hälften in eine kastenförmige Backform gesteckt, mit Tomaten stabilisiert und das Ei reingegeben. Die Eier habe ich vorher über einer Schüssel aufgeschlagen und etwas Eiweiß abfließen lassen. Das habe ich dann portionsweise in die Avocado gegossen, damit sie nicht übergeht. Dann nochmal alle Kräuter über das Ei und die Tomaten. Auf die Tomaten habe ich etwas Olivenöl und Oregano gegossen/gestreut.IMG_5535

Und nach insgesamt 20 Minuten bei 190°C bei Oberhitze ist das Ei fertig, also ganz durch. Das nächste Mal werde ich sie vielleicht nicht so lange drinnen lassen, damit das Eigelb noch schön flüssig ist.
Darüber habe ich dann nochmal Zitronensaft gespritzt und mit Schwarzbrot und selbstgemachter Rosmarin- und Knoblauchbutter serviert. So geht Sonntagsfrühstück im Bett 😉

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Bäääriger Milchreis

Mein perfektes Wochenende bedeutet ausschlafen, ein selbstgekochtes Frühstück genießen und den ganzen Tag auf der Couch verbringen. Am Wochenende ist aber auch immer Zeit neues auszuprobieren und was ich schon immer mal ausprobieren wollte: Milchreis.

Man braucht

  • 350ml Milch
  • 100g Milchreis
  • 1 Vanilleschote (oder Vanillepulver)
  • 1 Pkg Zitronenzucker (oder etwas geriebene Zitronenschale)
  • Zucker
  • tiefgekühlte Beeren
  • Orangensaft

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Der erste und auch schon schwierigste Schritt ist das gründliche Ausschaben der Vanilleschote. Hier gilt es sehr gründlich zu sein, wenn man bedenkt wie viel eine einzelne Schote kostet… Oder man macht es sich einfach und nimmt Pulver!

IMG_4618Anschließend wird die Milch mit der Vanilleschote aufgekocht und der Reis hinzugefügt.

IMG_4626Der Reis wird dann solange auf niederer Stufe gekocht bis die Milch so gut wie verkocht und der Milchreis ganz  breiig ist.

IMG_4630Die Tiefkühlbeeren habe ich nach Gefühl gezuckert und mit dem Saft einer halben Orange aufgekocht bis sich der Zucker aufgelöst hat.

IMG_4633Und das war’s dann auch schon.
Der Reis hat etwas länger gedauert und man muss auch die ganze Zeit dabei stehen damit er nicht anbrennt, aber trotzdem ist mit wenig Aufwand und wenigen Zutaten ein leckeres Frühstück für 2 entstanden.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah


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Unter der Lupe: Lemontree, 1060 Wien

Wochenende bedeutet ausgiebiges und vorallem kalorienreiches Frühstücken. Für mich jedenfalls. Wird zuhause gefrühstückt gibt es meistens einen frischgepressten Orangensaft mit hausgemahlenem Kaffee und dann verschiedene Marmeladen und Brot, Palatschinken, Eierspeis, Spiegeleier oder einfach nur Haferbrei mit Obst. Je nach Lust und je nach Kühlschrank-Inhalt.

Manchmal aber habe ich Lust neues auszuprobieren und zu schauen wie andere so frühstücken. Dieses Wochenende hat es mich und meinen Liebsten in das „Lemontree“ gezogen.

Hardfacts:
Gumpendorferstraße 70, 1060 Wien
Mo-Fr Frühstücksbuffet bis 12 Uhr (derzeitiges Eröffnungsangebot: 8,90€)
Sonntag Frühstücksbuffet 14,90€ (10-15 Uhr)

Einrichtung/Atmosphäre:
Sofort beim Betreten des Cafés (wunderbar direkt vor der Bushaltestelle gelegen!) hatte ich das Gefühl von Frühling. Helles Holz und helle Farben wie hellgrün und orange lassen sofort tief durchatmen und ankommen. Besonders begeistert hat mich die beheizte Fensterbank, die mit flauschigen Fellen und vielen großen Polstern zum Ausruhen einlädt. Das Lokal ist in einem großen „L“ angelegt. An einem Ende kommen die Hotelgäste des angrenzenden Hotel Mocca zum Frühstück in das Café, am anderen Ende spielen Kinder in einer Spielecke, während über die große Glastüre am „Knick“ die regulären Gäste eintreten.

Angebot:
Das Frühstücksbuffet ist über die gesamte Theke aufgeteilt und bietet frisches Gebäck, Croissants, Toast zum Selbsttoasten, verschiedene Marmeladen, gekochte Eier, sowie Eierspeise. Auf der anderen Theke warten verschiedenste Aufstriche (von Humus bis Eiaufstrich), ein Thunfisch-Ei-Mais-Salat (siehe Foto), Milch mit Cornflakes, verschiedene Säfte, ein Kaffeeautomat (mit Instantkaffee), sowie die Möglichkeit, Orangensaft frisch zu pressen.

Essen:
Das Essen war frisch, super lecker, offensichtlich selbstgemacht (bis auf das Gebäck) und wurde bis zum Ende regelmäßig nachgefüllt. Etwas enttäuscht war ich allerdings davon, dass der Kaffee aus dem Automaten kam, der Orangensaft selbst gepresst werden musste und keine süßen Alternativen zu den Marmeladen und Cornflakes angeboten wurde. Palatschinken oder ähnliches ist schnell gemacht und braucht weder viele Zutaten noch viel Aufwand. Etwas ernüchternd war dann auch die Tatsache, dass die vielen leckeren Bagels, Sandwiches, Smoothies und Kuchen nicht inkludiert waren.

Service:
Das Personal war super nett und die Kellner haben gerne erklärt was genau in den einzelnen Aufstrichen enthalten war.

Mein Fazit:
Für 8,90€ kann man keine ausladende Dekadenz erwarten, das ist mir schon klar. Das Lokal hat erst vor kurzem eröffnet und ist noch dabei alles zu entwickeln. Über was ich mich bei unserem nächsten Besuch allerdings freuen würde, wäre ein Barista-Kaffee und vielleicht – aber das ist vielleicht zu viel gewünscht – einen Gutschein für einen Smoothie pro zahlenden Frühstücksgast. Da könnten man dann die 3,20€ für einen kleinen Smoothie ruhig zum Frühstückspreis dazurechnen und das wäre es mir die 11€ dann auf jeden Fall wert!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah

Omelette-Muffins

Leider habe ich kein großes Talent zum Backen. Das starre Befolgen von Rezepten auf das Gramm genau hat mich nie wirklich gereizt und die meisten Ausflüge in die Kunst des Backens sind verbrannt oder waren einfach nicht essbar. Jetzt habe ich aber das Pech eine Muffin-Form zuhause zu haben und ich muss sagen, das Ding tut mir echt Leid. Durch Zufall habe ich aber letztens über die Google-Bilder-Suche nach „Brunch Ideen“ sogenannte „Egg Muffins“ gefunden. Omelette in Muffin-Form! Perfekt für mich und super einfach.

Man braucht:

  • Paprika
  • Schafskäse
  • rund 6 große Eier
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin

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Zuerst habe ich die Form mit Öl eingepinselt und dann Paprika und Schafskäse klein geschnitten und in den Mulden verteilt, so dass sie zu rund Dreiviertel voll waren.

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Anschließend habe ich die Eier mit den Gewürzen verquirlt und die Mulden mit der Mischung aufgefüllt. Man muss bei der Befüllung bedenken, dass man die Form noch von der Arbeitsfläche in den Ofen tragen muss (hab ich natürlich nicht und so musste ich einige Male mit der Küchenrolle nachwischen…).

IMG_4606Bei 180°C Umluft wird das alles dann für ungefähr 30 Minuten (oder bis alles fest ist) gebacken. Nach einigen Minuten Auskühlzeit kann man die „Muffins“ dann mit einem Esslöffel aus der Form heben.
Unsere Brunch-Gäste waren ganz verblüfft und so wurde aus einem einfachen Omelett ein „High Class“-Brunch 😉

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah


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Sonnenschein-Smoothie

Wochenende beginnt für mich Freitagabend am Weg nachhause. Sobald ich zuhause bin, geht es erstmal ab auf’s Sofa und es werden (natürlich in Absprache mit meinem Freund…) Rezepte rausgesucht. Wochenende heißt für mich entspannen, locker lassen, Neues ausprobieren und vor allem auch mal etwas aufwendigeres zu probieren.
Angefangen hat der Samstag nach langem und erholsamen Schlaf mit einem Smoothie, der für mich nach Sonne schmeckt.

  • 2 Bananen
  • 2 Orangen
  • 250ml Milch
  • 2 EL Chia-Samen

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Die Bananen hab ich geschält und in kleine Scheiben geschnitten, den Orangen habe ich auch die Schale mit dem Messer heruntergeschnitten und sie dann geachtelt.

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Dann hab ich nach Gefühl den Mixer mit Milch angefüllt, ich denke es waren ungefähr 250 ml, dann etwas Zimt und ungefähr 2 Esslöffel Chia-Samen dazu gestreut.

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Tadaaa! Ein fruchtig-sommerlicher Smoothie, der einfach perfekt zu dem herrlichen Sonnenschein in unserem Wohnzimmer gepasst hat.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah