Low Carb Salat

Low Carb, ich bin wieder dabei. Abends die Kohlehydrate weg zu lassen habe ich schon mal als befreiend, weil nicht aufblähend, beschrieben.
Ja, besonders Foodblogger müssen auf die Art ihrer Nahrungszunahme achten und jetzt ist es bei mir wieder mal Zeit etwas abzunehmen. Sonst pass ich irgendwann nicht mehr in die Küche und das wäre ja wohl kontraproduktiv…
Bei Low Carb denke ich im ersten Moment an Gemüse und Salat, aber was wenn man noch etwas Schafskäse und Speck übrig hat? In den Salat damit!

Man braucht:

  • Salat
  • 1/2 Avocado
  • Gurke
  • Walnüsse
  • Schafskäse
  • Speck
  • Salz und Pfeffer
  • Salatdressing (bei mir Senf, Öl und Balsamico)

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Schafskäse in Scheiben schneiden und in den Speck einwickeln. Am besten von beiden Seiten damit der Käse nicht raus kann.

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Dann in der Pfanne knusprig braten. Fett muss man keines dazugeben, da der Speck selbst genug ablässt.

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Den Salat in mundgerechte Stücke reißen, die Avocado und Gurke in Stücke schneiden, mit Walnüssen dekorieren, würzen und das Dressing drüber gießen.

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Die kleinen Speck-Käse-Päckchen anrichten und genießen.

Macht wunderbar satt und ist absolut lecker 🙂

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Gebackener Karfiol

Karfiol ist im Winter eines meiner liebsten Gemüsearten. Als kleine Salla (so hat mich mein Bruder damals genannt) konnte ich nicht genug kriegen  von Karfiol-Kartoffel-Püree.
Heute mag ich ihn allerdings etwas anders und backe ihn im Ofen! Das Ergebnis ist wunderbar vielseitig, mit den richtigen Gewürzen kann er rustikal, mediterran und orientalisch werden. Superlecker!

Man braucht:

  • 1 Kopf Karfiol
  • Joghurt
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Schnittlauch

Das ist für mich die klassische Variante und ich muss sagen, es ist wie Gulasch – wird immer besser, je öfter es aufgewärmt wird.

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Im ersten Schritt entferne ich alle Blätter, die sich auf und zwischen den kleinen Röschen verstecken. Anschließend schneide ich den Strunk in der Mitte und die „Hauptäste“ etwas ein, damit sie im Ofen dann schneller durch sind.

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Danach habe ich eine runde Backform mit Alufolie ausgelegt, den Kopf hinein und mit der Joghurt-Zitronen-Mischung eingerieben, so dass alle Röschen und die letzte Ecke bedeckt ist.

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Nach 40 Minuten (zugedeckt) bei 200°C im Ofen und weiteren 5-10 Minuten aufgedeckt, ist der Karfiol schön goldbraun und auch durch. Am beten mit einer Gabel unten einstechen.

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Anschließend habe ich die Joghurt-Zitronen-Mischung nochmal darüber gegossen.

Voilà!

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Pizza mit Thunfischboden – Das Lowcarb-Experiment

Wie man vielleicht merkt (oder auch nicht, aber dann mache ich irgendwas falsch) experimentiere ich gerne mit Essen und verschiedenen Ernährungsformen. Wie schon erwähnt bin ich überhaupt kein Fan davon einzelne Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen auszulassen, aber ich habe gemerkt, dass es mir gut tut abends keine oder jedenfalls weniger Kohlenhydrate zu essen. Probiert habe ich schon den Pizzaboden aus Zucchini und ab sofort werde ich in der neuen Reihe namens „Das Lowcarb-Experiment“ alle diese Versuche zusammenfassen.

Man braucht:

  • 2 Dosen Thunfisch
  • 2 Eier
  • Belag nach Wahl (ich liebe Melanzani auf meiner Pizza)
  • Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Tomaten (am besten die süßeren Cocktailtomaten)
  • Gewürze (Salz, Zitronenpfeffer und ein bisschen Erös Pista)
  • Kääääse

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Für den Teig vermischt man die Eier und den Thunfisch so gut es geht, bis eine „homogene“ Masse entsteht. Es riecht sehr stark nach Thunfisch, aber später wird man nichts mehr davon merken. Ich habe mich dazu entschieden kleine Mini-Pizzen zu machen statt einer großen, da ich befürchtete dass der Teig nicht so knusprig wie bei einer herkömmlichen Pizza wird. Dazu habe ich mit einem Bleistift entsprechende Kreise auf das Backpapier gezeichnet.
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Nach 20 Minuten bei 200°C Oberhitze sind die Pizzaböden knusprig und leider etwas gebogen, da ich sie nicht auf dem Rost sondern auf dem Backblech hatte. Ich glaube sie haben sich dadurch zu sehr gewölbt.IMG_5439

Meine Tomatensauce habe ich aus etwas Erös Pista, Tomatenmark, Olivenöl, frischen Cocktailtomaten, Salz und Pfeffer gemacht.IMG_5440

Damit habe ich die Pizzaböden anschließend reichlich bestrichen…IMG_5442…und auch mit Mozzarella und meinen bereits angebratenen Melanzani belegt.
Danach habe ich das ganze natürlich noch mit reichlich Emmentaler bestreut und nur solange im Ofen gelassen bis der Käse komplett geschmolzen war. Die restlichen Zutaten waren ja schon alle vorgekocht.

Nach 2 solchen Minipizzen (hatten den Durchmesser einer Ikea-Salatschüssel) war ich angenehm satt ohne mich voll zu fühlen, wie ich es bei Lowcarb-Gerichten schon oft festgestellt habe.

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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Pizzaboden aus Zucchini – Das Lowcarb-Experiment

Wie schon auf der Seite „Meine Einstellung“ erklärt, halte ich nicht viel von Ernährungsweisen oder Diäten, die bestimmte Lebensmittel ganz weglassen. Ich halte mich da eher an die berühmte Ernährungspyramide. Da ich aber ein experimentierfreudiger Mensch bin (zumindest in der Küche), probiere ich gerne auch verschiedene „Neuigkeiten“ aus. Neu für mich war zum Beispiel die Idee den Pizzaboden durch Gemüse zu ersetzen. Genauer durch Zucchini – eine Lowcarb-Pizza also. Das hab ich doch gleich mal ausprobiert!

Man braucht:

  • 2 Zucchini
  • 3 Eier
  • 200g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler verwendet)
  • Gewürze (bei mir die Basics Pfeffer, Salz und ein bisschen Chilli)

für die Sauce:

  • 1 EL Tomatenmark
  • gestückelte Tomaten aus der Packung
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • Gewürze (Zitronenpfeffer, Salz – Oregano und Basilikum hab ich leider vergessen)

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Als erstes werden die Zucchini fein gerieben. Für mich erledigt das meine Küchenmaschine, andere werden wohl raspeln müssen. Hat man beide Zucchinis fertig geraspelt, werden sie mithilfe eines Küchentuchs so gut wie möglich ausgewrungen – ein sehr essenzieller Schritt!

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Anschließend werden die Zucchini, Eier und der Käse so gut wie möglich vermischt.

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Dann den „Teig“ so dünn wie möglich auf einem Backblech verteilen. Es sollte wirklich nur eine Schicht sein und keine Zucchinis übereinander liegen.
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Nach 30 Minuten auf mittlerer Schiene bei 200°C sollte der Pizzaboden so aussehen. Ich hab den Boden dann umgedreht und nochmal auf der anderen Seite gebacken, da er mir in der Mitte noch nicht knusprig genug war. Dabei aufpassen, denn der Boden klebt am Backpapier.IMG_5348

Wenn euch der Boden so passt, kommt der Belag drauf. Ich hab meine Tomatensauce, vorgekochte Melanzani und Mozarella genommen.

IMG_5349Dann nur noch so lange im Ofen lassen bis der Käse geschmolzen ist und genießen!

Man muss schon im Vorhinein wissen, dass es einen echten Pizzaboden aus Teig an Knusprigkeit und Stabilität leider nicht ersetzen kann. Ich weiß nicht ob man das noch optimieren kann und zum Beispiel weniger Eier und mehr Käse nimmt, aber ich war etwas enttäuscht von der Konsistenz. Da bleibe ich lieber beim Original oder meinem Thunfisch-Pizzaboden.

Vielleicht habt ihr Verbesserungsideen?

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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