Cremiges Bohnenpüree

Bohnen und Linsen, die mag nicht jeder. Ich hatte bis vor Kurzem noch ein Linsen-Trauma, wie ich hier beschrieben habe. Als Kinder haben mein Bruder und ich immer die „Cowboy“- und „Indianer“-Bohnen gegessen – weiße und rote Bohnen. Meine Mama hat schon immer gewusst wie man uns reinlegen konnte. Bohnen mag ich gerne als Käferbohnen-Salat (Käferbohnen, Zwiebl und Kürbiskernöl) oder weiße Bohnen schön cremig zu Fisch oder Steak. Letzteres zeige ich dir heute.

Man braucht:

  • Weiße Bohnen
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Crème Fraîche oder Schlagobers
  • Thymian, Basilikum, Oregano, Salz und Pfeffer

 

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Im Olivenöl den Knoblauch (ich nehme gerne 4-5 Zehen bei einer Dose Bohnen) und die Kräuter leicht anschwitzen.

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Die Bohnen vom „Dosensaft“ frei waschen, gut abtropfen lassen und bei hoher Hitze im Top anbraten.

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Anschließend die Hitze zurückdrehen, 1-2 Esslöffel Crème Fraîche oder Schlagobers dazu geben und etwas eindicken lassen. Nachwürzen und die Bohnen entweder mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

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Ich hab’s lieber wenn die Bohnen noch in größeren Stücken sind, aber das kommt immer auf die Beilage bzw. den Hauptakteur an (bei Steak würde ich es fein pürieren, aber frag mich nicht warum). Vorsicht: Jedes Böhnchen ein Tönchen!

Die Bohne deckt 20% des Tagesbedarfs an Ballaststoffen und verhindert nachweislich die Aufnahme von krebserzeugenden Substanzen. Das Darmkrebs-Risiko sinkt um 65%. Außerdem beinhaltet sie viel Eiweiß, Folsäure und senkt den Cholesterinspiegel. Aber Vorsicht: Jedes Böhnchen ein Tönchen! 😉

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


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Holy Guacamole!

Also der Post-Titel funktioniert schon mal nur, wenn man ihn englisch ausspricht… Well, heute gibt es endlich das heißersehnte und lang erwartete Rezept zu meinem persönlichen Liebling was Dips angeht. Guacamole geht immer und überall! Mit Nachos als Vorspeise, auf dem Burrito als Hauptspeise und mit Nachos als Nachspeise. Nein? Okay, dann steh nur ich so auf Nachos mit Guacamole…
Das Rezept ist eine Mischung und Abwandlung der kalifornischen Guacamole-Version.

Man braucht:

  • Avocados
  • Cocktailtomaten (weil die so süß sind)
  • Knoblauch
  • Limetten
  • Koriander
  • Chilipulver (oder Cayenne Pfeffer)
  • Salz
  • Pfeffer

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Als erstes werden die Avocados (in diesem Fall waren es 2) ordentlich zerstampft. Bei größeren Mengen oder wenn eine Avocado doch nicht zu 100% reif ist, benutze ich auch gerne den Stabmixer. Whoom whooom!

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Anschließend wird eine ordentliche Portion Knoblauch reingepresst. Bei 2 Avocados nehme ich eine große Zehe. An faulen Tagen nehme ich Knoblauchpulver.

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Dann wird erst mal ordentlich gewürzt und zwar mit getrocknetem Koriander (finde ich praktischer, weil man keinen ganzen Bund kaufen muss), aber frischer wär schon besser, muss aber nicht sein. Eine ganze Limette wird ausgepresst – Konzentrat geht gar nicht!

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Die essenzielle Zutat für den fruchtig, frischen Geschmack sind die kleinen Cocktailtomaten. Da sie so klein wie möglich sein sollten, werden sie halbiert und die Hälften jeweils 2 Mal im rechten Winkel geschnitten. Also zwei Mal schneiden, drehen, zwei Mal schneiden. Am Foto kann man erkennen, dass ich versuche ein 1:1 Verhältnis an Avocadomus und Tomaten zu finden. Den Saft unbedingt auch dazu lassen.

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Nachos drauf und tada – du bist der Burner auf der nächsten Party!
Guacamole muss man schnell essen, weil sie sonst erstens beleidigt ist und zweites trotz Limettensaft braun wird. Das dürfte allerdings kein Problem sein 😉

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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