Thai Curry mit Ingwer-Huhn

Currys jeder Art sind für mich comfort food, ein Balsam für die Seele an gestressten Tagen. Der perfekte Einstieg ins Wochenende und der perfekte Ausklang eines entspannenden Urlaubs. Außerdem versorgt es uns in der kahlen Winterzeit mit reichlich Vitaminen. In ein Curry kann man so gut wie alles mögliche „rein hauen“, jedes Curry ist einzigartig. Was ist dein Lieblingscurry?

Man braucht:

  • Mangold
  • Bohnen
  • Karotten
  • Porree
  • Huhn
  • Curry-Paste
  • Schlagobers
  • Ingwerpulver, Paprikapulver, Korianderpulver, Salz und Pfeffer

 

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Das Gemüse klein schneiden und mit Öl und der Currypaste anbraten.

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Nach 1-2 Minuten das Gemüse mit Wasser bedecken und so lange kochen lassen bis alles durch ist, aber noch etwas bissfest (so hab ich es jedenfalls lieber).

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In der Zwischenzeit das Hühnerfleisch klein schneiden und jeweils einen Teelöffel Paprika, Ingwer und Koriander mit etwas Salz mischen und mit dem Huhn in einen Plastikbeutel geben. Die Luft rausdrücken, zu machen und alles gut durchmischen.

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In einer Pfanne scharf anbraten und etwas abkühlen lassen und klein schneiden.
Etwas Schlagobers ins Curry geben (rund 1/2 Becher).

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Ich serviere das Fleisch gerne extra, vor allem wenn Vegetarier oder Veganer mitessen, aber auch weil nichts schlimmer ist als vollgesogenes Hühnerfleisch, das einmal knusprig war. Falls das jemand nachempfinden kann…

Mangold enthält sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin A, B1, B2, C und K. Außerdem noch Kalzium, Kalium, Magnesium uvm. und gilt daher nicht umsonst als „heimisches Superfood“. Auch die Karotte ist reich an Vitamin A, B1, B2, B6, C und E, sowie weitere wichtige Nährstoffe. Bohnen sollen zudem das Krebsrisiko vermindern. Also ran an die Löffel!

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


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Muhammara

Muhammara – klingt das nicht wunderschön melodisch? Wie ein zufriedenes Brummen nachdem man sich den Bauch voll geschlagen hat und sich entspannt zurück lehnt. Muhammara ist meine neue Alternative zum Hummus, obwohl sie doch eine Spur aufwändiger ist. Aber wie immer bei orientalischem Essen (Muhammara kommt ursprünglich aus Syrien) lohnt sich der Aufwand tausendfach!

Man braucht:

  • 3-4 rote Paprika (sollten sehr fleischig sein)
  • 1 handvoll Walnüsse
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Granatapfel, Granatapfelsaft oder Granatapfelsirup
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

 

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In einem vorgeheizten Backrohr (200°C) kommen die Paprika so nah wie möglich an den Grill. Im Sommer wäre es natürlich optimal, wenn man die Paprika direkt auf den Grill legt, aber im Winter muss die Grillfunktion des Ofens herhalten. Sie werden so lange gegrillt, bis sie schwarz sind. Meine sind etwas verbrannt – so schwarz müssen sie nicht sein.

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Nachdem sie ausgekühlt sind, wird ihnen die verbrannte Haut abgezogen und die saftigen „Fleischreste“ kommen in den Mixer.

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Dazu noch die Knoblauchzehen, Walnüsse und (in meinem Fall) Granatapfelsaft. Ruhig etwas länger mixen, bis die Walnüsse pulverisiert sind (man kann natürlich auch schon geriebene Walnüsse verwenden).

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Am Schluss noch mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken.

Neben dem unglaublich aromatischen Geschmack, enthält dieser Dip auch viele Nährstoffe, denn durch die Walnüsse nehmen wir wichtiges Omega-3 zu uns, dass der Körper selbst nicht produzieren kann. Durch Paprika und Granatapfel kommen nicht nur Vitamine A, B und C, sondern auch wichtige Antioxidantien auf den Tisch.

Also ich  fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah


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