Unter der Lupe: L’Orient kocht!

Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf die Facebook-Seite von L’Orient gestoßen bin, aber seitdem träumte ich von den wunderschönen Tabletts, Teekannen, Teegläsern und Lampen, die im Shop im 6. Bezirk angeboten werden. Kurz vor Weihnachten, habe ich dann entdeckt, dass sie im 2. Bezirk auch marokkanische Kochworkshops anbieten und somit stand auch schon mein Weihnachtsgeschenk fest.

1-verkaufsraum5-regal

Zur Begrüßung wurden mir und dem netten Ehepaar, das denselben Termin gebucht hatte, von unserem Kochlehrer Mustapha die Tradition des Thé à la Menthe erklärt – der zu meiner Verwunderung mit Grüntee und nicht, wie bisher angenommen, mit Schwarztee zubereitet wird. Einige Löffel Tee, 4-6 Stängel Minze, etwas getrocknete Rosenblätter, eine Prise Safran und 1-2 Esslöffel Zucker schaffen ein süßlich-frisches Getränk, das süchtig macht. Die große Kanne „royal“ hätte ich ruhig alleine austrinken können…

4-tee

Aber Mustapha ließ uns nicht lange zuschauen und für uns drei ging es sofort ans Zwiebel schneiden, Knoblauch und Zitronen pressen, Karotten zerkleinern und zwischendurch durften wir immer wieder die grandiose Vielfalt orientalischer Gewürze riechen.

6-küche

Als Vorspeise gab es einerseits die typische Linsensuppe (mit Tahini verfeinert), in Tomatensauce gekochte Melanzani und ebenfalls in Tomatensauce gekochten und zerdrückten Karfiol (am Bild in der Pfanne). In der traditionellen Tajine kocht ein marokkanisches Zitronenhuhn und im Druckkochtopf dahinter Rindfleisch mit karamellisierten Pflaumen. Als Nachspeise gab es eine Art Palatschinke aus Grieß – Baghrir – mit Butter, Honig, einer Mandel-Arganöl-Paste und eingelegten Orangen.

Für mich war es sehr interessant die Unterschiede der marokkanischen zu den, mir bereits bekannten, israelischen, syrischen und iranischen Küchen zu erkennen. Obwohl sie ähnliche Gewürze und dieselben Zutaten verwenden, entstehen doch ganz andere Gerichte. Empfehlen kann ich diesen Workshop jedem, der gerne mehr über Marokko und die dortige (Ess-)Kultur lernen möchte. Wenn man allerdings gar keine Ahnung vom Kochen hat und nicht weiß wie man ein Messer in der Hand hält, lernt man das hier auch nicht. Aber das verlangt ja auch niemand 😉

Also vielen Dank an Mama und Papa für den Gutschein (inklusive Tajine), an Mustapha für die vielen Informationen über Marokko und auch an meine Koch-Kollegen für den schönen Nachmittag!

Bis zum nächsten Mal, deine Sarah

PS.: Schreib mir doch in einem Kommentar, aus welchem Land dein Lieblingsessen kommt!


Willst du mein Essen schon sehen bevor es auf dem Blog online kommt? Folge mir auf Instagram unter “@SarahsKochbuch”. Hast du ein Rezept von mir nachgekocht? Poste es auf Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #sarahskochbuch und verlinke mich. Auf Snapcht gibt’s manchmal auch lustige Sachen zu sehen, unter “sarahskochbuch” 😉

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