„Tschüss Sommer!“-Sommerrollen

Eh klar – der Sommer ist vorbei und ich komm mit den Sommer-Rezepten. Den ganzen Sommer lang wurden sie gehypt, fast jeder Blogger hat sie schon einmal ausprobiert und über die klebrige Angelegenheit geklagt: die Sommerrollen. Die unfrittierte Variante der Frühlingsrolle stammt aus Vietnam und wird im Unterschied zu Frühlingsrollen mit Reispapier gerollt. Ich hab mir die Zubereitung immer so wie Sushi vorgestellt (6 Stunden Arbeit für 10 Minuten Genuss) und daher bis jetzt die Finger davon gelassen. Dann hab ich aber die Videoanleitung von „Because you are Hungry“ gesehen und das hat so einfach ausgeschaut.
Weil es auch einfach ist!

Man braucht:

  • Gemüse in Juliennestifte geschnitten (also einfach so dünn wie möglich)
  • Nudeln, Salat, Fleisch, Shrimps,… (keine Regeln, keine Grenzen!)
  • Reispapier
  • Erdnussmus/-butter
  • Sojasauce
  • Honig
  • Limetten-/Zitronensaft

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Das Reispapier muss – damit es nicht reißt und schön geschmeidig und klebrig wird – kurz in Wasser gelegt werden. Je länger es im Wasser liegt, desto biegsamer wird es. Je biegsamer es ist, desto weniger reißt es beim Rollen. Logisch. Da ich rundes Reispapier habe (es gibt auch quadratisches) habe ich meine Tarte-Form von Ikea verwendet, aber eine große Auflaufform oder Schüssel oder ein Topf tut es natürlich auch. Als Unterlage habe ich hier ein befeuchtetes Geschirrtuch, damit das Reispapier während dem Belegen nicht austrocknet und reißt.IMG_6290

Das sind meine Füllungen: Eisbergsalat, Avocado, Mango, Frühlingszwiebel und Champignons.IMG_6291

Da ich total Lust auf Meeresfrüchte hatte und ich der Meinung bin, dass die Kombination Mango und Shrimps einfach Bombe ist, gab’s auch Shrimps. Diese hier waren vormarinierte Knoblauch-Shrimps vom Hofer.IMG_6292

Hier sieht man das Reispapier fast nicht mehr, aber es ist da 😉 Ich habe in zwei Stufen gewickelt, da ich so das Gefühl hatte, dass die Rollen stabiler wurden und nicht nur so eine lasche Wurst.IMG_6293

Auf den Salat habe ich hier noch Mango und Avocado raufgelegt, einmal zusammengepresst und einmal komplett gerollt.IMG_6295

Da das Reispapier klebrig ist, konnte ich nun ohne Angst zu haben, dass alles wieder auseinander fällt, die Frühlingszwiebel und die Shrimps dranlegen.IMG_6296

Dann habe ich die Seiten eingeschlagen und ein letztes Mal gewickelt.
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Ich finds total praktisch, dass man sieht was in den Rollen drin ist. Mein Freund mag zum Beispiel keine Champignons und konnte so genau sehen wo keine drin waren. Witzig ist auch, dass diese 3 Rollen pro Person total sättigend waren. Mit einer Packung Reispapier sollte man also schön lange auskommen (solange man keine riesengroße Sommerrollen-Party startet).

Als Sauce habe ich 1 Esslöffel Honig, den Saft einer halben Zitrone (Limette wär geiler gewesen), einen Esslöffel Erdnussmus und etwas Sojasauce zusammen gemischt. Außerdem gab’s noch die fertige Süß-Sauer-Sauce vom Billa (nicht die extrem scharfe aus diesem Post).

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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