Unter der Lupe: Pizza Quartier am Karmelitermarkt, 1020 Wien

Pizza geht immer, das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Gerade bei Basics wie Pizza gibt es aber eine unendliche Fülle an Angeboten und jeder behauptet von sich die beste Pizza zu machen.
Neu entdeckt habe ich das Pizza Quartier am Karmelitermarkt. Was sie so besonders macht? Der Sauerteig!

Hard Facts:
Karmelitermarkt 96, 1020 Wien
Mo – Do: 10:30 – 23 Uhr
Fr – Sa: 8 – 23 Uhr
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Einrichtung/Atmosphäre:
Da das Wetter so angenehm war, sind wir draußen in einer Art „Gastgarten“ gesessen. Es gab große Holztische und bequeme Holzsessel („bequem“ und „Holz“ passt ja sonst nicht zusammen), die auf unseren Wunsch zusammengestellt werden konnten, da wir eine Gruppe aus 8 Personen waren. Auf den Tischen standen kleine Blumentöpfe mit zitronig riechendem Thymian – wir wissen bis heute nicht, was das für eine Pflanze war. Die Atmosphäre fand ich sehr italienisch (logisch, in einem italienischem Restaurant) und es hat sich fast angefühlt, als würden wir im römischen Viertel Trastevere in einer kleinen Seitenstraße sitzen.

Angebot:
Bekannt sind sie natürlich für ihre Pizzen, also gibt es dementsprechend viel Auswahl an klassischen, aber auch kreativ belegten Pizzen. Begeistert hat uns der Gedanke an die frittierte Calzone, aber es hat sich dann doch keiner getraut sie zu bestellen (Kalorien und so..). Ich habe mich sehr auf das Pizza-Angebot fokussiert und daher nur am Rande mitbekommen, dass es noch Nudeln und ich glaube auch Salate gibt.

Essen:
Bestellt habe ich die Pizza Anita, da ich große Lust hatte mal eine Pizza Bianco zu probieren. Soweit ich mich erinnern kann, bestand der Belag aus Büffelricotta und Büffelmozzarella und noch etwas. 2 Salbeiblätter waren dann auch dabei. Mein Freund hatte eine Pizza mit Tomatensauce, Prosciutto und Rucola – auch sehr lecker. Zwei Freunde haben sich eine Vorspeisenplatte für 2 Personen bestellt und ich kann nur sagen „WOOOW!“. So viele gute Käsesorten, Wurstsorten, eingelegtes Gemüse, Salat, Obst, Brot, usw. habe ich noch nie als Vorspeise gesehen. Diese Platte kann ich nur jedem empfehlen, der sich quer durch die italienische Küche kosten möchte und dabei einen Mordshunger hat. Im Endeffekt haben sie die Platte nicht zu zweit bewältigen können und mussten sich ein Drittel einpacken lassen. Als Nachspeise (als ob der Sauerteig nicht schon füllend genug war), habe ich mir nach langer Zeit endlich mal wieder Profiteroles gegönnt. Davon war ich dann, im Gegensatz zur Pizza, nicht so überzeugt, da die Creme innen sehr stark nach Alkohol geschmeckt hat und darauf hatte ich dann keine Lust. Sonst waren sie aber superschokoladig und superlecker. Mein Freund hatte ein Panacotta mit Fruchtsauce, das auch sehr gut war (ich hab zwar gekostet, aber kann mich nicht mehr so genau erinnern).

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Service:
Wir wurden im Laufe des Abends von zwei Kellnern bedient, die sehr zuvorkommend und freundlich waren, aber trotzdem noch wie echte Italiener. Leider musste einer aus der Gruppe sehr lange auf seinen Radler warten, da es ein Problem mit dem Bier gab (ich glaube es war leer?), aber dafür hat er tausend Entschuldigungen und ein frisch gezapftes Bier bekommen. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Kellner schon darauf eingestellt sind, dass man seine Pizza oder die Vorspeisenplatte nicht aufessen kann. Es gab sofort kleine Pizzakartons und Plastikschalen, in denen man sein Essen einpacken konnte.

Mein Fazit:
Das Pizza Quartier kann ich auf jeden Fall unter der Woche abends empfehlen, da ist sicher immer ein Platz frei. Am Wochenende empfiehlt sich eine Reservierung. Die Pizza ist mit dem Sauerteig sehr sättigend und die Pizza Anita ist ein wahrer Hochgenuss für Käseliebhaber, die keine Quattro Formaggi möchten. Die Vorspeisenplatte für 2 Personen sollte man zu viert mit einer Flasche Wein genießen.

Ich fand’s echt gut und könnte mir auch gut vorstellen hier meinen Geburtstag zu feiern, da die Kellner sehr routiniert sind und auch mit größeren Gruppen gut fertig werden. Vielleicht sollten sie bis dahin aber noch einige Speisekarten drucken 😉

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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