Pizzaboden aus Zucchini – Das Lowcarb-Experiment

Wie schon auf der Seite „Meine Einstellung“ erklärt, halte ich nicht viel von Ernährungsweisen oder Diäten, die bestimmte Lebensmittel ganz weglassen. Ich halte mich da eher an die berühmte Ernährungspyramide. Da ich aber ein experimentierfreudiger Mensch bin (zumindest in der Küche), probiere ich gerne auch verschiedene „Neuigkeiten“ aus. Neu für mich war zum Beispiel die Idee den Pizzaboden durch Gemüse zu ersetzen. Genauer durch Zucchini – eine Lowcarb-Pizza also. Das hab ich doch gleich mal ausprobiert!

Man braucht:

  • 2 Zucchini
  • 3 Eier
  • 200g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler verwendet)
  • Gewürze (bei mir die Basics Pfeffer, Salz und ein bisschen Chilli)

für die Sauce:

  • 1 EL Tomatenmark
  • gestückelte Tomaten aus der Packung
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • Gewürze (Zitronenpfeffer, Salz – Oregano und Basilikum hab ich leider vergessen)

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Als erstes werden die Zucchini fein gerieben. Für mich erledigt das meine Küchenmaschine, andere werden wohl raspeln müssen. Hat man beide Zucchinis fertig geraspelt, werden sie mithilfe eines Küchentuchs so gut wie möglich ausgewrungen – ein sehr essenzieller Schritt!

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Anschließend werden die Zucchini, Eier und der Käse so gut wie möglich vermischt.

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Dann den „Teig“ so dünn wie möglich auf einem Backblech verteilen. Es sollte wirklich nur eine Schicht sein und keine Zucchinis übereinander liegen.
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Nach 30 Minuten auf mittlerer Schiene bei 200°C sollte der Pizzaboden so aussehen. Ich hab den Boden dann umgedreht und nochmal auf der anderen Seite gebacken, da er mir in der Mitte noch nicht knusprig genug war. Dabei aufpassen, denn der Boden klebt am Backpapier.IMG_5348

Wenn euch der Boden so passt, kommt der Belag drauf. Ich hab meine Tomatensauce, vorgekochte Melanzani und Mozarella genommen.

IMG_5349Dann nur noch so lange im Ofen lassen bis der Käse geschmolzen ist und genießen!

Man muss schon im Vorhinein wissen, dass es einen echten Pizzaboden aus Teig an Knusprigkeit und Stabilität leider nicht ersetzen kann. Ich weiß nicht ob man das noch optimieren kann und zum Beispiel weniger Eier und mehr Käse nimmt, aber ich war etwas enttäuscht von der Konsistenz. Da bleibe ich lieber beim Original oder meinem Thunfisch-Pizzaboden.

Vielleicht habt ihr Verbesserungsideen?

Ich fand’s Leggoschmeggo!

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah


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5 Gedanken zu “Pizzaboden aus Zucchini – Das Lowcarb-Experiment

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