Unter der Lupe: Lemontree, 1060 Wien

Wochenende bedeutet ausgiebiges und vorallem kalorienreiches Frühstücken. Für mich jedenfalls. Wird zuhause gefrühstückt gibt es meistens einen frischgepressten Orangensaft mit hausgemahlenem Kaffee und dann verschiedene Marmeladen und Brot, Palatschinken, Eierspeis, Spiegeleier oder einfach nur Haferbrei mit Obst. Je nach Lust und je nach Kühlschrank-Inhalt.

Manchmal aber habe ich Lust neues auszuprobieren und zu schauen wie andere so frühstücken. Dieses Wochenende hat es mich und meinen Liebsten in das „Lemontree“ gezogen.

Hardfacts:
Gumpendorferstraße 70, 1060 Wien
Mo-Fr Frühstücksbuffet bis 12 Uhr (derzeitiges Eröffnungsangebot: 8,90€)
Sonntag Frühstücksbuffet 14,90€ (10-15 Uhr)

Einrichtung/Atmosphäre:
Sofort beim Betreten des Cafés (wunderbar direkt vor der Bushaltestelle gelegen!) hatte ich das Gefühl von Frühling. Helles Holz und helle Farben wie hellgrün und orange lassen sofort tief durchatmen und ankommen. Besonders begeistert hat mich die beheizte Fensterbank, die mit flauschigen Fellen und vielen großen Polstern zum Ausruhen einlädt. Das Lokal ist in einem großen „L“ angelegt. An einem Ende kommen die Hotelgäste des angrenzenden Hotel Mocca zum Frühstück in das Café, am anderen Ende spielen Kinder in einer Spielecke, während über die große Glastüre am „Knick“ die regulären Gäste eintreten.

Angebot:
Das Frühstücksbuffet ist über die gesamte Theke aufgeteilt und bietet frisches Gebäck, Croissants, Toast zum Selbsttoasten, verschiedene Marmeladen, gekochte Eier, sowie Eierspeise. Auf der anderen Theke warten verschiedenste Aufstriche (von Humus bis Eiaufstrich), ein Thunfisch-Ei-Mais-Salat (siehe Foto), Milch mit Cornflakes, verschiedene Säfte, ein Kaffeeautomat (mit Instantkaffee), sowie die Möglichkeit, Orangensaft frisch zu pressen.

Essen:
Das Essen war frisch, super lecker, offensichtlich selbstgemacht (bis auf das Gebäck) und wurde bis zum Ende regelmäßig nachgefüllt. Etwas enttäuscht war ich allerdings davon, dass der Kaffee aus dem Automaten kam, der Orangensaft selbst gepresst werden musste und keine süßen Alternativen zu den Marmeladen und Cornflakes angeboten wurde. Palatschinken oder ähnliches ist schnell gemacht und braucht weder viele Zutaten noch viel Aufwand. Etwas ernüchternd war dann auch die Tatsache, dass die vielen leckeren Bagels, Sandwiches, Smoothies und Kuchen nicht inkludiert waren.

Service:
Das Personal war super nett und die Kellner haben gerne erklärt was genau in den einzelnen Aufstrichen enthalten war.

Mein Fazit:
Für 8,90€ kann man keine ausladende Dekadenz erwarten, das ist mir schon klar. Das Lokal hat erst vor kurzem eröffnet und ist noch dabei alles zu entwickeln. Über was ich mich bei unserem nächsten Besuch allerdings freuen würde, wäre ein Barista-Kaffee und vielleicht – aber das ist vielleicht zu viel gewünscht – einen Gutschein für einen Smoothie pro zahlenden Frühstücksgast. Da könnten man dann die 3,20€ für einen kleinen Smoothie ruhig zum Frühstückspreis dazurechnen und das wäre es mir die 11€ dann auf jeden Fall wert!

Bis zum nächsten Mal,
eure Sarah

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